Unser Sommer-Programm

Bild von Robert C. Rore, WV 9358, Das Bad im Waldsee

Derzeit zeigen wir in einem allgemeinen Galerieprogramm Neuzugänge wie beispielsweise Sergey Sovkovs Münchenansichten sowie Arbeiten diverser Künstler, die bisher noch nicht an den Galeriewänden gezeigt werden konnten. Da Ausstellungseröffnungen mit einer klassischen Vernissage derzeit nicht möglich sind, geht das allgemeine Galerieprogramm Stück für Stück in die 10. Ausgabe unseres Ausstellungsformates „The Male Figure“ über. Als Ersatz für nicht mögliche, „traditionelle“ Vernissagen werden an bestimmten Samstagen die Öffnungszeiten bis in die Abendstunden verlängert.

Inzwischen sind wir von Baustellen umzingelt, bis wir schließlich selbst an der Reihe sind. Die aus den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stammenden Gasheizungen in den Galerieräumen werden durch eine zeitgemäße, platzsparende Fernwärmeinstallation ersetzt. Das wird der Anlass für umfangreichere Renovierungen, um dann in frischem Gewande mit einer Robert C. Rore Jahresausstellung neu zu eröffnen.

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Grüße aus München und dem Norden

Hier im Süden der Republik beginnen die Pfingstferien. Es ist Reisezeit – unter erschwerten Bedingungen, die den einen oder anderen gar vor einer Reise zurückschrecken lassen. Dann bleibt, virtuell zu reisen. Hierzu können wir zwei Angebote machen. Zum einen die noch bis Mitte Juni laufende Ausstellung „schwarz weiß drei“ und hierin insbesondere die filigranen Radierungen von Nadine Dietrich, die allesamt wunderschöne Motive der norddeutschen Küstenlandschaft nebst Hinterland thematisieren.

Soeben eingetroffen sind als Nachgang zu seiner Jahresausstellung, die weitestgehend hinter verschlossenen Türen stattfand, Münchner Stadtansichten von Sergey Sovkov. Die Gemälde sind im unverwechselbaren Stil dieses außergewöhnlichen Künstlers gehalten und erinnern an farbenfrohe Mosaike. Neben bekannten Motiven wie Viktualienmarkt und Frauenkirche finden sich auch Ansichten aus dem Glockenbachviertel, ein ungewöhnlicher Blick in die Müllerstraße beispielsweise.

Von eben dort wünschen wir Ihnen erholsame Tage und wir freuen uns natürlich über Ihren -auch virtuellen – Besuch.

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schwarz weiß drei

schwarz weiß drei
Positionen aus Lübeck
Gruppenausstellung mit Arbeiten von
Thai Lüdi, Nadine Dietrich und Matthias Eichel

ab 30.04.2020 mit einer virtuellen Vernissage

Thai Lüdi, Matthias Eichel und Nadine Dietrich lassen Raum: ihre Kunst arbeitet mit Leerstellen und Freiflächen. Diese laden ein zu Assoziationen und Interpretationen – das Bild zu ergänzen, Geschichten zu entwickeln und fortzuschreiben. Ihren Arbeiten gemeinsam sind eine detaillierte Arbeitsweise, die handwerklich hochwertige Umsetzung und der Verzicht auf farbliche Ausgestaltung.

Thai Lüdi arbeitet mit Aquarell, Acryl und Bleistift, so entstehen figurative Zeichnungen und Malerei auf Leinwand und Papier. Er zeichnet Menschen frei jeglicher Umgebung, dadurch werden die Situationen, in denen sie sich befinden, uneindeutig: Der Freiraum um die Figur wird zum Resonanzraum für die Betrachter.

Matthias Eichel arbeitet mit Bleistift, er zeichnet Bäume und Landschaften auf Fragmente alter Schriftstücke. Spuren auf den Papieren wie Knicke, Flecken und Abdrücke bezieht er in seine Bilder ein. Seine filigranen Arbeiten bleiben selbst Fragmente, denen eine melancholische Schönheit innewohnt.

Nadine Dietrich kombiniert in ihren Bildern die klassische Radierung mit der in den 1990er Jahren entwickelten Intagliotypie. Sie führt dabei die Einzigartigkeit der Radierungen mit der Detailgenauigkeit von Fotografien zusammen. In ihren Drucken werden Stadt, Land, Menschen, Vögel zu filigranen, tiefschwarzen Flächen und das freibleibende Papier wird zum Raum.

Die Vernissage findet am 30. April ab 20 Uhr aus gegebenem Anlass virtuell statt, das heißt, dass alle Bilder der Ausstellung wie gewohnt in unserem Web-Shop zu finden sind. Tags darauf kann die Ausstellung zu den gewohnten Öffnungszeiten besucht werden. Wir achten auf strenge Hygiene und halten wenn nötig auch einen Mund-Nasenschutz für Besucher bereit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ostergrüße 2.0

Werk von Nikolaus Keller: Rex

Humor ist, wenn man trotzdem lacht, auch in schwierigen Zeiten. Und Lachen ist gesund, mindestens so wie Joggen entlang einer Hauptverkehrsachse. Ausnahmsweise erlauben wir uns einen zweiten Newsletter in Sachen Ostern, unzugängliche Ausstellungsräume und digitale Präsenz.

Von Nikolaus Keller sind noch im Nachgang zu seiner Ausstellung „Alles Liebe zum Valentinstag“ Ostergrüße eingetroffen. Sehr interessant zum Beispiel „Ostergrüße von Rex“, bei denen offen bleibt, ob der Rex ein König ist oder ein*e Schlagersänger*in. Es gibt noch weitere schräge Ostergrüße von Nikolaus Keller.

Noch immer läuft die Ausstellung „From Russia with Love“ von Sergey Sovkov, leider hinter verschlossenen Türen. Diese ist jedoch, wie die neue Serie „Impromptu“ von Robert C. Rore sowie „28 Fliegen“ von Astrid Köhler in unserem Web-Shop zu finden. Vielleicht finden Sie ja die Zeit sich dort einmal umzuschauen.

Unser Logistikdienstleister, I.Q. Courier, schreibt, dass er geradezu darauf brennt, unsere Sendungen termingenau zu zustellen, mit dem Hinweis, dass sämtliche Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig angestellt sind. Geht doch.
Wir freuen uns auf Ihren virtuellen Besuch, wünschen Frohe Ostern und bleiben Sie gesund.

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Besondere Ostergrüße 2020 aus der Kunstbehandlung

Grafik mit drei Kunstwerken von Sergey Sovkov, Astrid Köhler und Robert C. Rore

Von den derzeit begehrtesten Handelsgütern wie Klopapier, Atemschutzmasken, Mehl, Hefe, Konserven oder ähnlichem haben wir leider nichts zu bieten. Dafür haben wir eine Ware, die von menschlicher Kreativität kündet, bestenfalls zum täglichen Wohlbefinden beiträgt und nicht von einem US-Monopolisten vertrieben wird.

Wir verweisen mit einem gewissen Stolz auf die derzeit noch laufende Ausstellung von Sergey Sovkov, die in diesen turbulenten Zeiten unterzugehen droht. Ein genauerer Blick auf die Ausstellung – auch virtuell in unserem Web-Shop – lohnt sich. Sergey Sovkos Arbeiten sind handwerklich perfekt und die Motive mit einem Augenzwinkern und mit großer Liebe zum Detail verfertigt.

Trotz der Schließung der Galerie geht der Kunstbetrieb weiter – Ausstellungen planen, Termine verschieben. Bei dieser Gelegenheit haben wir Astrid Köhler und Robert C. Rore gebeten, mal zu zeigen, was in den Ateliers so los ist. Da sind sehr interessante Dinge zu Tage gekommen. Auch die finden sich in unserem Web-Shop. An dieser Stelle nochmals der Hinweis, dass wir zum Wunschtermin auf die Stunde genau zustellen können.

Leider mussten wir den „Abend mit Kurt und Schorsch“ absagen und für die Ende April geplante Ausstellungseröffnung von „schwarz weiß drei“ zeichnet sich nur eine virtuelle Vernissage ab.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf kunstbehandlung.com

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Unser Programm bis Ostern 2020

Werk von Robert C. Rore, Kunstbehandlung, 2020

Jahresausstellung von Sergey Sovkov 2020
Malerei, Aquarell, Pastell, Zeichnung, Skulptur
noch bis 11.04.2020

Die laufende Sergey Sovkov-Ausstellung ist noch bis zum Osterwochenende zu sehen – vom 18. bis 30.03.2020 nur für Einzelpersonen nach telefonischer Voranmeldung. Bei dieser Gelegenheit der dezente Hinweis, dass wir Gemälde und Graphiken, professionell verpackt, auch gerne zum Wunschtermin liefern, ohne die zusätzliche Leistung zu berechnen.

Schweren Herzens müssen wir die Veranstaltung „Ein Abend mit Kurt und Schorsch“, die für den 16. April 2020 geplant war, absagen. Wir versuchen, dass wir diesen Termin im Sommer nachholen können.

Ostergrüße gibt es dieses Jahr virtuell von Robert C. Rore in Form einer kleinen Serie Gemälde, die unbeschwerte Zeiten in Öl auf Holz aufleben lassen. Das sind im besten Sinne des Wortes „Mother‘s Little Helper“ von denen einst die Rolling Stones sangen. Ein Song, der in all den Jahren nichts an Aktualität verloren hat.

Für Ende April planen wir mit „schwarz weiß drei“ eine spannende kleine Gruppenausstellung.
Bleiben Sie gesund.

Jahresausstellung von Sergey Sovkov 2020

Werk von Künstler Sergey Sovkov in der Galerie Kunstbehandlung München: Restless Friends

Jahresausstellung von Sergey Sovkov 2020
Malerei, Aquarell, Pastell, Zeichnung, Skulptur
ab dem 27.02.2020

Wir freuen uns sehr, auch dieses Jahr wieder eine Einzelausstellung von Sergey Sovkov zeigen zu können: zum sechsten Mal in Folge: From Russia with Love. Es ist die Bandbreite an Arbeitstechniken und Motiven, die dieser außergewöhnliche Künstler meisterlich beherrscht. Das ist sowohl der täglichen Übung geschuldet als auch einer erstklassigen Ausbildung. Wir stellen fest, dass an russischen Akademien ein Talent, nachdem erkannt, profund ausgebildet und systematisch gefördert wird.

Natürlich legen wir den Schwerpunkt der Ausstellung auf Sergey Sovkovs Männerbilder, die allesamt ihre russischen Gene nicht verheimlichen. Darüber hinaus sind in den verschiedensten Arbeitstechniken auch Stillleben, Architekturen und Landschaften sowie Skulpturen zu sehen, auch um Sergey Sovkovs Vielseitigkeit zu zeigen. Inzwischen lebt und arbeitet der Künstler in Wien.

Die Vernissage findet am 27. Februar ab 20 Uhr in Anwesenheit des Künstlers statt. Hierzu sowie zum Besuch der Ausstellung möchten wir Sie hiermit herzlich einladen. Alle Exponate der Ausstellung finden sich ab dem Abend der Eröffnung auch in unserem Web-Shop. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


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Alles Liebe zum Valentinstag! – Ausstellung von Nikolaus Keller

Skulptur „Furie“ von Nikolaus Keller


Alles Liebe zum Valentinstag!
Ausstellung von Nikolaus Keller
Skulptur, Malerei, Collagen
ab dem 13.02.2020

Warum nur Blumen zum Valentinstag? Womöglich auch noch Schnittblumen, die chemisch aufgepäppelt bestenfalls zwei Wochen halten und oftmals schon im künstlichen Koma eine tausende Kilometer lange Flugreise hinter sich haben. Wir hätten da eine echte Alternative.

Der Münchner Künstler Nikolaus Keller versteht sich vorzüglich auf die verschiedensten Glückssymbole oder Auszeichnungen, wie flammende Herzen, vierblättrige Kleeblätter, Glücksferkel, Orden für alle möglichen Verdienste und ja, auch Phalli.

Phallussymbole gelten ja rund um den Globus als Glücksbringer und das schon seit Urzeiten, wie zum Beispiel der Anfang dieses Jahrtausends gefundene Phallus von Schelklingen, dessen Alter auf etwa 28.000 Jahre geschätzt wird. Leider hat ja in unseren Breiten das verklemmte Christentum dem phallischen Spaß den Kampf angesagt. Sogar dem armen Jesus wurde sein Weib totgeschwiegen.

In köstlichen Collagen, auch als dreidimensionale Skulpturen angelegt, schafft Nikolaus Keller einen wahrhaft märchenhaften Kosmos, der den Betrachter ungläubig schauen lässt und ihm unweigerlich ein Lachen ins Gesicht zaubert. Dass dem Künstler gehörig der Schalk im Nacken sitzt zeigen alle Werke. Beispielhaft die Skulptur „Furie“, die auf den Dieselskandal Bezug nimmt, wo eine weibliche Figur oben ohne und mit Raubtierschädel, blutüberströmt in das goldene Modell eines Sportwagens beißt und deren Untertitel lautet: I hab‘ g‘hört, dass du mich b‘schissen hast.

Die Vernissage findet am 13. Februar ab 20 Uhr in Anwesenheit des Künstlers statt. Hierzu sowie zum Besuch der Ausstellung möchten wir Sie hiermit herzlich einladen. Alle Exponate der Ausstellung finden sich ab dem Abend der Eröffnung auch in unserem Web-Shop. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Ausstellungsvorschau: Nikolaus Keller

Werke von Nikolaus Keller in der Kunstbehandlung

Das mit den Wünschen für ein friedliches Neues Jahr, blieben Wünsche, und dazu auch noch Cassandra-Geschrei auf allen Kanälen. 100 Milliarden Whatsapp-Nachrichten an Silvester, anderen Quellen zufolge nur 75 Milliarden.

Zur Erinnerung: Es gibt sie noch, die analoge Welt. Fern von allen Echokammern, Blasen und depperten Like-Tasten, die mal schnell so eben gedrückt werden können. Das ist noch überflüssiger und infantiler als Pennäler-Briefchen. Und ja, auch leere Amazon-Kartons lassen sich platzsparend zerlegen, wenn man sich schon unbedingt die Rasierklingen oder das Superfood schicken lassen muss.

Im Januar verabschiedet sich unsere Preiswert-Ausstellung auf Nimmerwiedersehn und macht im Rahmen eines allgemeinen Galerieprogrammes Platz für bisher nicht gezeigte Einreichungen unterschiedlicher Künstler.

Im Februar folgt – einem Gruß aus den Flegeljahren der Kunstbehandlung gleich – eine Ausstellung von Nikolaus Keller: „Alles Liebe zum Valentinstag!“ Dass es sich bei den Skulpturen und Collagen des Künstlers um sehr spezielle Valentinsgrüße handelt, ahnt ein jeder, der in der Vergangenheit Ausstellungen von Nikolaus Keller gesehen hat oder in der einen oder anderen In-Kneipe die Dekoration studiert. Eine Skulptur der Ausstellung, die den Diesel-Skandal verbildlicht, trägt den schönen Titel: Ich hab‘ g‘hört, dass du mich b‘schissen hast. Wir freuen uns auf Ihren Besuch – bleiben Sie gespannt.

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