Ausstellungsvorschau: Nikolaus Keller

Werke von Nikolaus Keller in der Kunstbehandlung

Das mit den Wünschen für ein friedliches Neues Jahr, blieben Wünsche, und dazu auch noch Cassandra-Geschrei auf allen Kanälen. 100 Milliarden Whatsapp-Nachrichten an Silvester, anderen Quellen zufolge nur 75 Milliarden.

Zur Erinnerung: Es gibt sie noch, die analoge Welt. Fern von allen Echokammern, Blasen und depperten Like-Tasten, die mal schnell so eben gedrückt werden können. Das ist noch überflüssiger und infantiler als Pennäler-Briefchen. Und ja, auch leere Amazon-Kartons lassen sich platzsparend zerlegen, wenn man sich schon unbedingt die Rasierklingen oder das Superfood schicken lassen muss.

Im Januar verabschiedet sich unsere Preiswert-Ausstellung auf Nimmerwiedersehn und macht im Rahmen eines allgemeinen Galerieprogrammes Platz für bisher nicht gezeigte Einreichungen unterschiedlicher Künstler.

Im Februar folgt – einem Gruß aus den Flegeljahren der Kunstbehandlung gleich – eine Ausstellung von Nikolaus Keller: „Alles Liebe zum Valentinstag!“ Dass es sich bei den Skulpturen und Collagen des Künstlers um sehr spezielle Valentinsgrüße handelt, ahnt ein jeder, der in der Vergangenheit Ausstellungen von Nikolaus Keller gesehen hat oder in der einen oder anderen In-Kneipe die Dekoration studiert. Eine Skulptur der Ausstellung, die den Diesel-Skandal verbildlicht, trägt den schönen Titel: Ich hab‘ g‘hört, dass du mich b‘schissen hast. Wir freuen uns auf Ihren Besuch – bleiben Sie gespannt.

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Das Jahresende in der Kunstbehandlung

Werk von Fernando Lopez, Kunstbehandlung

Schön, dass Sie uns auch dieses Jahr wieder durch den Ausstellungsreigen begleitet haben. Wir wurden dabei begleitet von einer nervigen Baustelle im Nachbarhaus, die voraussichtlich noch bis August nächsten Jahres andauert und uns neben Lärm und Staub bereits zwei zerstörte Oberlichter bescherte.

Neben den bestens eingeführten jährlichen Ausstellungen von Robert C. Rore und Astrid Köhler sorgte Maya Muth mit ihrer Pop Up-Ausstellung in zweierlei Hinsicht für eine positive Überraschung: Einerseits lassen sich in den Galerieräumen auch sehr große Formate präsentieren, die dann andererseits auch noch Interessenten finden.

Vorerst zum letzten Mal läuft derzeit noch unsere „Preiswert-Ausstellung, Zum Festpreis ab 149,95“. Einerseits finden sich nicht genügend Künstler, die Arbeiten zum Kampfpreis beisteuern möchten, andererseits gab es in den sogenannten Social Media Gemurre, dass wir Kunst „verramschen“ würden. Die Intention dieses Ausstellungsformates war ursprünglich, Kunst anzubieten, die nicht nur für Oligarchen interessant erscheint.

Zum Jahresende kommt nun noch ein Gruß aus einem unbeschwerten Sommer von Robert C. Rore in Form weiterer Exemplare seiner Serie „Kleines Mannsbild“. Zur Erinnerung: das sind kleine Ölgemälde im Format 20x20cm, gerahmt in einer schicken italienischen Leiste namens „Ferrum“, die aussieht wie aus Metall, aber aus fein lackiertem Holz besteht. Als letzten Nachzügler der „Preiswert-Ausstellung“ konnten wir noch ein halbes Dutzend köstliche, kleine Gemälde von Fernando Lopez aus dem Zoll leiern. An dieser Stelle danken wir für Ihr Interesse und wünschen entspannte Feiertage und ein friedliches neues Jahr, nicht ohne nochmals auf unsere Kalender für dasselbe hinzuweisen. Bleiben Sie gespannt.

Werk von Robert C. Rore, gerahmt, Kunstbehandlung
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Zum Festpreis ab 149,95

Festpreis ab 149,95 - Gruppenausstellung

Internationale Gruppenausstellung
Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie
ab 28. November 2019

Zum gewöhnungsbedürftigen Titel der Ausstellung gibt es eine Erklärung: Dies ist die dritte Ausgabe unserer „Preiswert-Ausstellung“, die die ersten beiden Male unter dem schlichten Titel „149,95“ stattfand, weil alle angebotenen Arbeiten zum Einheitspreis, nämlich € 149,95, feil geboten wurden. Das fand seitens der Kunden großes Interesse, bei den Künstlern gab‘s jedoch Zähneknirschen und Murren.

Bei der diesjährigen Variante der Ausstellung handhaben wir die Preisgestaltung deshalb flexibler, es bleibt jedoch eine „Preiswert-Ausstellung“, mit Exponaten deutlich unter € 149,95, aber auch darüber, bis maximal  € 299,95 – also definitiv keine sogenannte Oligarchen-Kunst.

Beim Titel der Ausstellung ließen wir uns von einer Kfz-Werkstatt inspirieren, die ihr Angebot großflächig wie folgt anpreist: „Montage Anhängerkupplung zum Festpreis ab € 149“. Das ist, wenn Sie so wollen, die Quadratur des Kreises. Da Kunst bekanntlich frei ist, probieren wir das auch einmal.

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Astrid Köhler: Finissage

Linsengericht

Finissage
Tiny Werkschau von Astrid Köhler
am Samstag, 23. November 2019, 18-21 Uhr

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. So hatte Astrid Köhlers Ausstellung eine Vernissage und nun am Samstag 23.11.2019 eine Finissage – für alle, die zum ersten Termin verhindert waren.

Zu sehen sind Malereien, Epoxydharz-Objekte, darunter auch bisher nicht in der Kunstbehandlung gezeigte und viele Augen. „Eyes for better behavior“ nennt die Künstlerin diese neue Serie. Astrid Köhler spielt dabei mit dem Bann des „Bösen Blickes“, einem Schadenzauber, mit dem sich der Betrachter, die Betrachterin sowie andere Personen im Raum davor schützen, Ungutes zu tun oder sich daneben zu benehmen. Wahlweise fixieren die Augen den Betrachter oder schauen an ihm vorbei. Es sind kleine Ölgemälde, von etwa Streichholzschachtel – bis halbe Postkarten-Größe. Ein zauberhafter Zauber.

Die Finissage findet am 23.11.2019 von 18 – 21 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin statt. Fürs leibliche Wohl ist gesorgt. Statt Glühwein gibt‘s allerdings ein Linsengericht. Alle Exponate der Ausstellung finden sich wie gewohnt in unserem Web-Shop, einen guten Überblick verschafft auch der Astrid Köhler-Kalender 2020. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Noch ein Tipp: Im Februar 2020 zur Mandelblüte auf Mallorca erteilt Astrid Köhler einen Workshop in Mixed Media Maltechnik ebendort, in zauberhafter Umgebung. Informationen hierzu finden sich auf windmillworkshops.com

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Vorschau: Tiny Werkschau von Astrid Köhler

Augen von Astrid Köhler, Gemälde, Kunstbehandlung München

Tiny Werkschau von Astrid Köhler
ab 7. November 2019

Neben teils kleinformatigen Gemälden und eleganten Epoxidharz-Arbeiten kommt auch eine neue Serie an die Wände: „Augen für gutes Benehmen“ – das sind kleine Gemälde von Streichholzschachtel- bis Postkartengröße, aus denen dem Betrachter ein Auge entgegenblickt. Bei dieser Serie spielt die Künstlerin mit dem Bann des bösen Blickes, einem Schadenzauber um sich selbst oder andere Personen im Raum davon abzuhalten, Ungutes zu tun.

Ab 24. Oktober 2019: Maya Muth – Pop Up Art Show

Maya Muth "Pablo" Kunstbehandlung München

Pop Up Art Show | von Maya Muth
24. Oktober – 3. November 2019

Kurzfristig ins Ausstellungsprogramm gekommen ist eine Pop Up Art Show der Münchner Künstlerin Maya Muth mit einer Laufzeit von zehn Tagen. Darin zeigen wir ihre großformatigen Leinwände, die durch ihre Lebendigkeit und Farbenfreude Überzeugen. Wäre der Begriff „Wimmelbilder“ nicht schon für die Arbeiten von Ali Mitgutsch gefunden worden, er träfe zumindest in Teilen auf Maya Muth Arbeiten zu.

Darüber hinaus sind ihre Gemälde sehr poetisch, teils auch mit einem Schuss Humor gewürzt, was teilweise die Titel wie „Alpenglühen“, „Helikopterfrau“ oder „Big Shrimp“ erahnen lassen. Weil die Räume der Kunstbehandlung nur teilweise für das ganz große Format geeignet sind, haben wir für diese Ausstellung das Format einer Pop Up Art Show – mit Mut(h) zur Improvisation – gewählt.

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 24.10.2019 ab 20 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin statt. Hierzu sowie zum Besuch der Ausstellung möchten wir Sie hiermit herzlich einladen. Alle Exponate der Ausstellung finden sich ab der Ausstellungseröffnung auch in unserem Web-Shop.

Pop Up Art Show | von Maya Muth

Maya Muth in der Kunstbehandlung

Pop Up Art Show | von Maya Muth
24. Oktober – 3. November 2019

Die Münchner Künstlerin Maya Muth zeigt im klassischen Pop Up-Style in einer kleinen Werkschau ihre neuesten Arbeiten in der Kunstbehandlung. Zu sehen sind großformatige figürlich narrative Leinwände, darunter phantasievolle Tierbilder sowie einfühlsame Portraits. Vernissage am 24. Oktober 2019 ab 20:00 Uhr.

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Oktoberfest-Finale und Ausblick

Robert C. Rore - Lesender Mann im Bett

Jetzt ist die 186. Wiesn schon fast Vergangenheit und wir gehen darüber hinaus mit der laufenden Robert C. Rore-Jahresausstellung in die Verlängerung. Dies einerseits darum, weil wir dieses Jahr – baustellenbedingt, mit bereits zwei beschädigten Oberlichtern – mit den Terminen in Verzug geraten, anderseits weil wir die im Anschluss geplante Daniela Kohl-Ausstellung aus organisatorischen Gründen ins Frühjahr 2020 verlegen müssen. Einen Vorgeschmack auf diese Ausstellung gibt jedoch schon einmal ihr vergnüglicher Kalender.

Zum Endspurt seiner Ausstellung hat Robert C. Rore nochmals bayerische Motive eingeliefert und bei der Gelegenheit möchten wir, wie der olle Cicero mit seinem Karthago, auf Robert C. Rores Aquarelle verweisen, die dieses Jahr im Zuge der Ausstellung leider nicht an den Wänden gezeigt werden konnten.

Bevor wir das Jahr mit unserer modifizierten „Preiswert-Ausstellung“ beschließen, kommt noch Astrid Köhler mit einer Einzelausstellung zum Zug. Bemerkenswert ist ihre neue Serie „Augen für gutes Benehmen“, auch hierzu gibt das Titelblatt ihres Kalenders schon einen Vorgeschmack. Inspiriert zur Modifikation unserer „Preiswert-Ausstellung“ hat uns übrigens das Plakat eines Kfz-Ausrüsters, der damit wirbt: Anhängerkupplung Montage zum Festpreis ab € 149. Da dachten wir uns, das mit dem „ab“ können wir auch.

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Kalender für 2020 und Vorschau

Kalender für das Jahr 2020 aus der Kunstbehandlung

Zur aktuellen Jahresausstellung von Robert C. Rore liegt nun auch der Kalender für das Jahr 2020 vor. Die weiteren Kalender der Kunstbehandlung folgen derzeit einer nach dem anderen.

Die Motive im 2020er-Robert C. Rore-Kalender stammen größtenteils aus der laufenden Ausstellung, die inzwischen durch kleinformatige Arbeiten ergänzt wurde. Nacktheit, erotisch sublim, niemals drastisch, kommt durchaus auch in den Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen von Robert C. Rore vor. Dabei spielt diese Nacktheit jedoch eine untergeordnete Rolle. Es ist vielmehr diese Unterschiedlichkeit der Männertypen, die seine Arbeiten einzigartig macht. Bärtige Rothaarige, Stämmige, Schlanke, Nachdenkliche, Verletzte, Einheimische und Exotische oder einfach nur Dahingegossene. Alle Arten von Männertypen finden sich in seinem Werk.

Das Oktoberfest ist in vollem Gange und wir freuen uns natürlich über die Besuche aus aller Welt. Nach der Wiesn, gehts hier weiter mit einer Astrid Köhler-Ausstellung und nach langer Pause wieder mit einer Daniela Kohl-Ausstellung. Daniela Kohl hat die vergangenen Jahre als Illustratorin der erfolgreichen Jugendbuch-Serie Lotta-Leben verbracht. In der Kunstbehandlung zeigt sie wie gewohnt ihre „Fifties-Styles“, die sich natürlich weiterentwickelt haben. Bleiben Sie gespannt!

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