Robert C. Rore: Ein Heiliger und andere Sünder

Ein Heiliger und andere Sünder
Jahresausstellung von Robert C. Rore
31. August – 9. Oktober 2023

Es ist tatsächlich die 25. Jahresausstellung von Robert C. Rore in der Kunstbehandlung. Ein schönes Jubiläum, das wir feiern können, im Gegensatz zum 25. Jubiläum der Galerie, das uns vor zwei Jahren die Pandemie verpimpelt hat.

Die Ausstellung steht im Zeichen eines großformatigen Gemäldes, das der Künstler „Johann Baptist“ betitelt. Das Gemälde, auch als Aquarell und Fine Art Print erhältlich, zeigt einen jungen Mann mit freiem Oberkörper, der ein Lamm auf seinen Schultern trägt und sich und das Tier vor dem wie Feuer lodernden Hintergrund in Sicherheit zu bringen scheint. Johann Baptist, auf Deutsch auch als Johannes der Täufer bekannt, soll der Überlieferung nach als Erster den Propheten Jesus Christus erkannt haben und wird deshalb in der christlichen Ikonographie dargestellt, in dem er auf das Lamm zeigt. Robert C. Rores Johann Baptist schultert das Lamm und ist damit eine Figur aus dem Hier und Jetzt, auch erkennbar an seinem Smartphone, das aus der linken Hosentasche seiner Blue Jeans herauslugt.

Zum Ausstellungsjubiläum gibt es zwei Dutzend kleinformatige kolorierte Zeichnungen und Aquarelle – natürlich mit Männermotiven – speziell für den kleinen Kunstetat oder zum Sammeln und natürlich den neuen Kalender.

Die Vernissage findet am 31. August ab 19 Uhr in Anwesenheit des Künstlers statt. Alle Exponate der Ausstellung finden sich ab dem Abend der Ausstellungseröffnung auch in unserem Web-Shop. Vor Ort gibt’s zur Vernissage auf das Wohl des Künstlers ein prickelndes Kaltgetränk und Abholpreise für die kolorierten Zeichnungen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch – auch virtuell.

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Neuentdeckungen und Ausblick auf Robert C. Rore und Rosa Von Praunheim

Dimosthenis Prodromou, „Carl“, Collage auf Leinwand, 60x50cm, sign. (inverso), dat. 2020, gerahmt in weißer Schattenfuge

Da sind wir also im Sommerloch angekommen, nicht wie prophezeit mit der Riesenschnappschildkröte im Baggersee, sondern mit einer Löwin am südlichen Rand der Metropole Berlin. Die Löwin stellte sich dann als Wildsau heraus und eigentlich ist das Berliner Wappentier ein Bär, deswegen auch der Name. Kein Grund also, am Sommerloch zu verzweifeln, auch wenn die Nachrichtenlage zum Verzweifeln ist.

Ab Ende August startet unser ambitioniertes Herbstprogramm, zunächst mit der Jahresausstellung von Robert C. Rore. Diese steht im Zeichen von einem großformatigen Gemälde, das der Künstler „Johann Baptist“ nennt. Das Motiv gibt es auch als Aquarell somit auch als Fine Art Print. In der Ausstellung mit dem Titel „Ein Heiliger und andere Sünder“ gibt es Dutzende kleine Arbeiten, u. a. kolorierte Zeichnungen – für den kleineren Kunstetat oder zum Sammeln.

Ebenfalls in Planung ist eine Rosa von Praunheim-Ausstellung, über die die Münchner „tz“ schon im Vorfeld titelte „Skandal-Ausstellung kommt auch nach München“. Wir bemühen uns sehr, den Künstler dieses Mal zur Vernissage nach München zu bekommen.

Schließlich kommen mit Jack Smith aus Barcelona und Dimosthenis Prodromou aus Mykonos zwei neue Künstler an die Wände, die im Zuge der Male Figure-Ausstellungen den Weg nach München gefunden haben. Und: es wird allen Bauernhof-Problemen zum Trotz, zumindest eine Kabinettausstellung von und mit Astrid Köhler geben. Da sind dann unsere neuen Kalender fast schon Nebensächlichkeiten.

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Summertime – unsere sommerlichen Öffnungszeiten

So sicher wie die Riesenschnappschildkröte im Baggersee kommt im Sommer auch das Loch, das Sommerloch nämlich.

Wir passen im Juli und August unsere Öffnungszeiten sommerlich an – aus vernünftigen Gründen: Energie und damit Kosten sparen. Wir öffnen die Galerieräume am Donnerstag und Freitag jeweils von 14 bis 18 Uhr und am Samstag von 12 bis 18 Uhr. An den anderen Tagen können gerne Termine vereinbart werden, außerdem steht der Web-Shop natürlich 24 Stunden zur Verfügung.

An den geöffneten Tagen gibt es an den Wänden in der Müllerstraße auch im Sommerloch durchaus Neues zu entdecken. Kleine Überraschungen sozusagen. Die nächste große Ausstellung wird dann ab dem 31. August die Jahresausstellung von Robert C. Rore sein. Dabei geht’s heuer um Heilige und Scheinheilige. Und Ende August sind dann auch unsere Kalender für 2024 lieferbar.

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Erotik und Utopie – Kabinettausstellung in den PrideWeeks zum CSD München

Erotik und Utopie Kabinettausstellung 
Silas Schmidt von Wymeringhausen 
Noch bis 25. Juni 2023 in den Pride Weeks zum CSD München

Erotik und Utopie Kabinettausstellung
Silas Schmidt von Wymeringhausen
Noch bis 25. Juni 2023 in den Pride Weeks zum CSD München

Die Utopien, die Silas Schmidt von Wymeringhausen in seinen Werken skizziert, fokussieren Lust, sexuelle Begierde und unerfüllte Phantasien. Seine Vexierbilder bestehen aus transparenten Konturen und dennoch verbergen sie Vieles, was erst auf den zweiten Blick sichtbar wird. Verblüffend ist die Plastizität, die aus den verschiedenfarbigen Linien entsteht. Mit den vielschichtigen Acrylstift-Zeichnungen dokumentiert Silas Schmidt von Wymeringhausen queeren Zeitgeist zu Beginn des 21. Jahrhunderts und hinterfragt ihn zugleich humorvoll. Er überlagert einzelne Figuren oder platziert Personengruppen, zitiert Klischees und symbolisiert Stereotype, skizziert Szenen, komponiert wie beiläufig entscheidende Details und bringt elektronische Versatzstücke wie Roboter oder VR-Brillen ins Spiel.

Silas Schmidt von Wymeringhausen, Jahrgang 1986, ist gelernter Buchbinder studierte an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle Buchkunst, Malerei und Grafik. Er lebt und arbeitet in Bölgental bei Schwäbisch Hall.

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Sommeranfang in der Stadt – Finisage Dirk Klose und Magic Bar Tour 2023

Magic Bar Tour 2023

Es wird endlich Sommer in der Stadt. Zeit für Feste und Veranstaltungen im Freien.
Also gehen wir den Sommer sommerlich an, zuerst mit der Finissage der sehenswerten Schmötterling-Ausstellung von Dirk Klose bei Kaffee und Kuchen und vielleicht mit einem Glas kühlen Rosato am Samstag 3. Juni 2023 ab 16 Uhr. Bei stabilem Wetter auch im Hof.

Am 7. Juni 2023, dem Mittwoch vor dem Feiertag, freuen wir uns nach drei Jahren Pause, wieder die Teilnehmer*innen der Magic Bar Tour zu Gast zu haben. Es gibt wie immer einen Prosecco in die Hand, gekühlt und im Glas. Erstmals gibt’s auch einen Magnetstrip zum Sammeln, wenn man danach fragt.

Last but not least gibt’s im Web-Shop viele Neuzugänge zu entdecken. Beispielsweise von Sophia Lube. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Fliegende Pracht – böser Glanz

Dirk Klose: Fliegende Pracht - böser Glanz

Fliegende Pracht – böser Glanz
Kabinettausstellung von Dirk Klose
11. Mai – 6. Juni 2023

ORF-Reporterlegende Elizabeth Spira hat in einer Dokumentation über die Wiener Donauinsel Nackerte, Trinkende und Esoterische befragt. Darunter auf einer Wiese auch ein leicht bekleidetes Wesen, welches behauptete, ein Schmötterling zu sein. Ein flatterhaftes Wesen. Flatterhaft und wunderschön zugleich sind Schmetterlinge. Kein Wunder, dass sich Künstler von ihnen magisch angezogen fühlen. So auch Dirk Klose vor dem Hintergrund, dass diese fragilen Wesen gefährdet sind.

In der Kabinettausstellung zeigen wir aus der Serie „Shattered butterflies“, die Dirk Klose seit 2021 seltenen, gefährdeten und vermeintlich häufigen heimischen und außereuropäischen Schmetterlingen widmet. Die Spezies ist wie alle Insektenarten zunehmend durch die Ausbeutung und Zerstörung der Lebensräume sowie den Einsatz von Insektiziden (Pestiziden) und dem vom Menschen verursachten Klimawandel unter Druck. Die Falter und Ihre Lebensräume werden in den Gemälden von goldenem Glanz (Goldbronze) und Silber-Aluminium (Schlagmetall) zersetzt. Schimmernder, „böser“ Glanz kontra Malerei und Naturpracht.

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 11. Mai ab 18 Uhr in Anwesenheit des Künstlers statt. Alle Exponate der Ausstellung finden sich ab dem Abend der Eröffnung wie gewohnt in unserem Web-Shop. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Zur Eröffnung wird die die Schmetterlingsexpertin Dr. Annette von Scholley-Pfab (Vorsitzende des Arbeitskreises „Schmetterlinge München“ des LBV) einzelne Falter im Gespräch und zusammen mit dem Künstler vorstellen. Ergänzt wird der Dialog durch die Lesung aus der Erzählung von Hermann Hesse „Das Nachtpfauenauge“ (1911), Ausgangspunkt für den Maler, sich seit seiner Kindheit und Jugend mit dem Thema zu beschäftigen.

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Ab 23. März „The Male Figure“ mit internationalen Neuentdeckungen

Robert C. Rore, WV 9905, Johann Baptist (Juan Bautista), Öl auf Leinwand, 70x40cm, sign., dat. 2023, gerahmt

Hier an den Wänden in der alten Burg geht das allgemeine Frühjahrs-Galerieprogramm unter anderem mit den ersten Gemälden des neuen Jahrgangs von Robert C. Rore zu Ende. Zu sehen war ein vom Künstler als „Johann Baptist“ (Johannes der Täufer) bezeichnetes Ölgemälde, das während seiner Präsenz im Schaufenster zahlreiche Kommentare auf sich zog.
Ab dem 23. März 2023 zeigen wir die zwölfte Ausgabe unserer Ausstellungsreihe „The Male Figure“, erneut mit internationaler Beteiligung. So freuen wir uns unter anderem auf Arbeiten von Künstlern und Künstlerinnen aus dem brexitgebeutelten Schottland, erstmals aus Afrika, genauer aus Kamerun, sowie aus der Ukraine – als kleiner Beitrag zur Pflege der Städtepartnerschaft München-Kiew, auch in schlimmen Zeiten.
Ein Blick in unseren Web-Shop lohnt allemal, da sich auch dort zahlreiche Neuzugänge finden.


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Unser Frühjahrsprogramm – haarig bis heiter

Werk von Max Ströder: Glückspfad

Für unser Frühjahresprogramm sind neue Arbeiten eingetroffen – von Max Ströder, Sophia Lube sowie die ersten Bilder des Jahrgangs 2023 von Robert C. Rore.

Max Ströder zeigt Varianten seiner kleinformatigen Schwarzweiß-Gemälde, die männliche Bart- und Körperhaare thematisieren.
Sophia Lubes teils surreale Bilder mit prosaischen Titeln wie etwa. „Drucker meldet Papierstau“ oder Protagonisten wie Kermit, dem Frosch, als Vermeers Mädchen mit dem Perlenohrring.

Werk von Sophia Lube - Drucker meldet Papierstau

Immer wieder einmal befasst sich Robert C. Rore mit Themen des klassischen Altertums. So finden sich in seinen neuesten Werken ein aus der Gischt auftauchender Poseidon und ein heimkehrender Odysseus. Das vielleicht herausragendste Gemälde des neuen Jahres nennt der Künstler schlicht „Johann Baptist“. Vor feuerrotem Hintergrund steht sehr präsent Johannes der Täufer in Jeans mit geschulterten Lamm – eine Männerfigur, von dem sich jedermann auf der Stelle, ohne nachzufragen, taufen lassen würde. Alle neuen Werke finden sich ab sofort in unserem Web-Shop. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Werk von Robert C. Rore: „Johann Baptist“
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Ein Abend mit Kurt und Schorsch

Ein Abend mit Kurt und Schorsch - Kurt Walters in der Galerie Kunstbehandlung, München

Nach drei Jahren Zwangspause freuen wir uns, endlich wieder einen Abend mit Kurt und Schorsch veranstalten zu können. Unsere Gäste aus Brooklyn sind Kurt Waters und sein Mann George Karabotsos. Im Gepäck hat Kurt Walters neue Arbeiten aus seinen Serien „Bayerische Seen“ und „Nachtische aus aller Welt“ sowie Einzelstücke. Natürlich sind die bayerischen Seen keine Landschaftsbilder mit Hirsch im Vorder- und Gebirge im Hintergrund und die Nachtische sind keine Rezept-Illustrationen – beides dient als Kulisse oder Staffage für „gstandene Mannsbilder“, liebevoll und detailverliebt in Szene gesetzt.

Kurt Walters ist Deutschamerikaner mit speziell Münchner Wurzeln, deshalb ist sein Deutsch bayerisch eingefärbt. Nach eigenen Angaben ist er leidenschaftlicher New Yorker, allerdings zieht’s ihn mit Vehemenz nach München. Der Abend findet am Samstag, 21. Januar von 18 bis 21 Uhr statt. Hierzu laden wir herzlich ein. Die neuen Arbeiten sind dann wie gewohnt auch in unserem Web-Shop zu finden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Willkommen in 2023!

Kurt Walters: Rheinfall

Willkommen im neuen Jahr! Im Januar und Februar zeigen wir allgemeines Galerieprogramm, gewürzt mit Neuzugängen und kleinen Sonderausstellungen von verschiedenen Künstlern.
Den Anfang macht am 21. Januar 2023 Kurt Walters aus New York City. Wir veranstalten in Anwesenheit des Künstlers und seines Mannes den pandemiebedingt zwei Mal ausgefallenen „Abend mit Kurt und Schorsch“. Dabei zeigt der Künstler Arbeiten aus zwei aktuellen Serien, nämlich die bayerischen Seen sowie „Nachtische aus aller Welt“. Dabei sind die Seen und Nachtische schöne Kulisse für attraktive Mannsbilder.

Im weiteren Verlauf des allgemeinen Programmes kommen neue Arbeiten von Max Ströder zur Ausstellung. Zur Erinnerung: Max Ströder beherrscht in seinen kleinformatigen Ölgemälden meisterlich die Wiedergabe aller Arten von Körperbehaarung. Sehr zur Freude von Liebhabern derselben.
Darüberhinaus kommen einzelne Neuzugänge zur Ausstellung, so dass sich ein Blick in unseren Shop allemal lohnt.

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