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Spätöffnung anlässlich des Hans-Sachs-Straßenfestes

Hautnah

Hautnah
Jahresausstellung von Robert C. Rore
31.07. bis 04.10.2014

Vielleicht zählen Sie ja auch zu den vielen Besuchern unseres Web-Shops, die genau zur und eine Woche nach der Eröffnung der Robert C. Rore-Jahresausstellung den Shop gar nicht erreichen konnten oder von minutenlangem Laden der Seiten genervt wieder das Weite suchten. Inzwischen können wir Ihnen wieder den bewährten Standard bieten und freuen uns wieder auf Ihren virtuellen Besuch. Für die schlimme Datenpanne unseres Providers bitten wir um Nachsicht. Bitte zögern Sie auch nicht uns zu kontaktieren, wenn Sie mit unserem Shop Probleme haben.

Ganz und gar nicht virtuell wird kommenden Samstag unsere Spätöffnung anlässlich des Hans-Sachs-Straßenfestes. Auch schon tagsüber erwarten wir Besucher zur Signierstunde mit Robert C. Rore, der zu dieser Gelegenheit einige neue Bilder mitbringt, auch aus der neuen Serie „Selfies“. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Night Opening to mark the Hans-Sachs-Street Festival

Robert C Rore selfie

Hautnah
Annual Exhibition of works by Robert C Rore
31.07.2014 – 4.10.2014

Perhaps you have been one of our plenty visitors to our web shop last week, who could not reach our web shop at all or gave up unnerved after several minutes with no connection. We are glad that we are back to a reliable and excellent service and we look forward to your online visit. We sincerely apologise for the severe breakdown caused by our internet provider. Please don’t hesitate to contact us in case you might experience further problems with our online shop.

By no means ‘online’ is our upcoming night opening to celebrate the Hans-Sachs-Street festival next Saturday. In the daytime we extend a warm welcome to you all to our autograph session with the artist Robert C. Rore, who will not only sign his recent book but will bring along new work, even from the new series ‘Selfies’. We are looking forward to your visit.

Renovierung mit Restaurierung der historischen Fassade geht in die Endrunde

Kunstbehandlung München

In den vergangenen Tagen bot die Kunstbehandlung nach außen ein jämmerliches Bild. Teile der Fassade und auch das Ladenschild waren demontiert. Das war notwendig, um die teils morschen Balken durch neue zu ersetzen und alles mit einer neuen Imprägnierung zu versehen.

Hier auch noch mal ganz deutlich, um umlaufenden Gerüchten zu begegnen: die Galerie wird nicht geschlossen sondern nur aufwändig saniert. Nach dem dies im Frühjahr im Inneren geschehen ist, ist nun bei hochsommerlichen Temperaturen die Fassade an der Reihe. Wir freuen uns schon sehr auf das Resultat. Es wird ein Schmuckstück auf der Müllerstraße werden.

Etwas später als geplant startet am 26. Juni unsere neue Ausstellungsreihe „Fifty:Fifty“ – eine Gruppenausstellung mit neuen Arbeiten unserer bekannten Künstler sowie mit neuen Gästen. Planmäßig am 31. Juli 2014 kommt die Robert C. Rore-Jahresausstellung „Hautnah“, die sich damit auseinandersetzt, wie hautnah „Hautnah“ in Zeiten von Smartphone und Internet noch ist.

Zum Tode von Karlheinz Böhm

Karlheinz Böhm

Kaum jemand hätte geahnt, dass in dem Zuckerguss-Schauspieler an Romy Schneiders Seite in der miefigen 50er-Jahre-Sissi-Trilogie, ein hochsensibler, vielschichtiger Mensch – ein Bonhomme in bestem Sinne – steckt. In seiner Karriere war sich Karlheinz Böhm auf dem Höhepunkt seiner Karriere als Schauspieler nicht zu fein, bei dem damals noch um seine Reputation kämpfenden Rainer Werner Fassbinder erst in dem ehekritischen Film „Martha“ und dann in dem Schwulendrama „Faustpfand der Freiheit“ Hauptrollen zu übernehmen. Liest man heutzutage die Besetzungsliste von „Faustpfand der Freiheit“ fragt man sich zwangsläufig, wie weit die Verflachung des deutschen Films noch gehen wird.

Mit der von Karlheinz Böhm gegründeten Hilfsorganisation „Menschen helfen Menschen“ hat sich der Schauspieler nachhaltig auch gegen die sexuelle Verstümmelung von Mädchen engagiert – dieses Engagement ist nicht hoch genug einzuschätzen. Der Berliner Künstler Rinaldo Hopf hat in seiner Ausstellung „Münchner Factory“ dem Schauspieler Karlheinz Böhm in einem Aquarell gedacht, das zur Illustration dieser Notiz dient.

Die Kunstbehandlung auf der ARTMUC

ARTMUC

Einladung zum Messebesuch Kunstbehandlung auf der ARTMUC
Praterinsel München,
29. Mai – 1. Juni 2014

Ereignisreiche Tage stehen bevor. Schon am Mittwochabend, 28.05., begrüßen wir von 18:00 bis 22:00 Uhr im Rahmen der Ausstellung „Am laufenden Band“ die Teilnehmer der „Magic Bar Tour 2014“. Darauf freuen wir uns sehr, doch dieser Termin ist sozusagen erst das „Warm-up“. Tags darauf, am Vatertag, neu auch Männertag oder auch Christi Himmelfahrt, öffnet ab 14:00 Uhr die ARTMUC – ein spannendes, neues Messekonzept für zeitgenössische Malerei in München mit Künstlerinnen und Projekten hauptsächlich aus Bayern, aber auch aus umliegenden Ländern – und wir sind dort mit einer eigenen Fläche vertreten. Wir zeigen dort Arbeiten von Robert Brinkschulte, Rinaldo Hopf, Astrid Köhler, Frank Krüger und Robert C. Rore. Hiermit laden wir Sie herzlich ein, uns auf der ARTMUC zu besuchen. Sie haben dort die einzigartige Gelegenheit, unser Programm im Vergleich zu bewerten. Alle unsere Messe-Exponate sind ab Eröffnung der Messe auch in unserem Web-Shop zu finden – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Robert C. Rore in „Metropolis“ auf ARTE TV – Der Beitrag

Robert C. Rore: arte

Am 4. Mai war in Artes Kulturmagazin Metropolis ein Atelierbesuch beim Münchner Maler Robert C. Rore zu sehen. Für alle, die den Beitrag verpasst haben, oder gerne noch einmal sehen möchten, hat uns mit freundlicher Genehmigung die Produktionsfirma diesen Link zur Verfügung gestellt. Wer genau hinschaut, kann auch schon eine kleine Vorschau auf die Werke, die wir auf der am 29. Mai beginnenden Messe ARTMUC zeigen werden, bekommen.

Willkommen zum Starkbieranstich

Kunstbehandlung_Robert_C_Rore

The Male Figure 5
Group Exhibition
13.02. – 29.03.2014

Um strenge Fastenregeln zu umgehen, erfanden dereinst clevere Paulaner-Mönche – und nicht nur die – ein besonders nahrhaftes Bier, das so genannte Starkbier, denn vom Verzicht aufs Trinken war in besagten Fastenregeln nichts vermerkt. Eine ganz ähnliche Geschichte wie die Erfindung der Teigtasche (Ravioli, Maultaschen o. ä.), denn was der Herrgott nicht sieht, kann keine Sünde sein.

Alljährlich zieht seitdem das Starkbier die Pilger aus aller Herren Länder auf den Nockherberg, wo selbst sie in den Genuss des nahrhaften Manna kommen. Seit geraumer Zeit veranstaltet der hiesige MLC (Münchner Löwen Club) zu diesem Anlass ein Treffen, bei dem auch die Kür des „Bavarian Mr. Leather“ stattfindet. Kenner des Münchner Veranstaltungskalenders schätzen diese überschaubare und authentische Feierlichkeit inzwischen mehr, als das inzwischen völlig überlaufene Oktoberfest. Grund für uns, die Gäste aus nah und fern willkommen zu heißen und mit der laufenden Ausstellung „The Male Figure 5“ auf das Veranstaltungswochenende einzustimmen.

Arbeiten von Dirk Klose

Dirk Klose - The Male Figure

The Male Figure
Gruppenausstellung
noch bis 29. März 2014

In nahezu allen Gruppenausstellungen der letzten Jahre waren, bzw. sind auch in der derzeit laufenden “The Male Figure“, Arbeiten des Münchner Künstlers Dirk Klose (Jg. 1965) zu sehen. Geboren in Frankental in der Pfalz, übersiedelte er 1995 nach München, um an der hiesigen Akademie zu studieren und in Kunstgeschichte zu promovieren. Tatsächlich verbindet er künstlerisches Schaffen im eigenen Atelier mit äußerst kenntnisreichen und kurzweiligen Führungen durch die Münchner Museen. Die Termine zu diesen Führungen im zweiten Quartal 2014 sind:

Ostersonntag, 20. April 2014, 12:30 bis 14:30 Uhr
Alte Pinakothek
Cicerone-Führung: Jeweils viertelstündige Führungen vor einem Werk der Alten Pinkothek im Wechsel mit weiteren Guides der Kunstvermittlung, also insgesamt acht Werke in zwei Stunden

Mittwoch, 23. April 2014, 18:30 Uhr
Neue Pinakothek
Themenführung: „Von Mengs bis Cézanne: Selbstbildnisse und Porträts von Künstlern in der Neuen Pinakothek“

Sonntag, 27. April 2014, 13:30 Uhr
Schatzkammer der Münchner Residenz (Eingang Residenzmuseum)
800 Jahre Bayern und die Pfalz: Der so genannte „Pfälzer Schatz“, Prunkstücke und die Geschichte der Pfälzer Wittelsbacher

Sonntag, 18. Mai 2014, 12:00 Uhr, 14:00 Uhr, 16:00 Uhr
Münchner Residenz (Eingang Residenzmuseum)
Eine kurze Baugeschichte der Münchner Residenz von oben – Aufstieg auf den Residenzturm mit herrlichem Blick auf München (bitte rutschfestes Schuhwerk anziehen); Anlass: Tag des Denkmals; Anmeldung für eine der 3 Führungen erforderlich unter 089/17 90 84 44

Montag, 19. Mai 2014, 15:00 Uhr
Neue Pinakothek
Einstiegsführung: „Aufbruch in die Moderne: Französische Malerei“ (Impressionismus und Postimpressionismus)

Mittwoch, 21. Mai 2014, 18:30 Uhr
Neue Pinakothek
Themenführung: „Camille Corot: Vater der Moderne und die französische Freiluftmalerei”; Kabinettführung, begrenzte Teilnehmerzahl, bitte vorher da sein und sich an der Kasse einen Platz sichern lassen.

Dienstag, 10. Juni 2014, 18.30 Uhr
Alte Pinakothek
Themenführung: „Zum 150. Todesjahr von Leo von Klenze (II): Baugeschichte und Konzeption der Alten Pinakothek“ (bei schönem Wetter auch mit Teilaußenführung)

Im Rahmen der openWestend-Tage sind Arbeiten von Dirk Klose in seiner Ausstellung „Goldener Schnitt – Enges Land“ im Studio Gabi Green in der Gollierstraße 17, 80339 München zu sehen. Die Eröffnung findet am 4. April 2014 um 18:00 Uhr statt, die Ausstellung dauert bis 2. Mai 2014.

Arbeiten von Helmi Haslreiter

Helmi Haslreiter

The Male Figure
Gruppenausstellung
noch bis 29. März 2014

„Ach, wie war es doch zudem, in Ellnbogenhausen ach so schön.“ Mit dieser etwas abgewandelten Zeile aus der Heinzelmännchen-Sage und einem Seufzer erinnern wir daran, was vor gar nicht allzu langer Zeit das Glockenbachviertel für die Szene war. Zum Fasching öffnete die legendäre „Teddy-Bar“ ab der Weiberfastnacht bis der Aschermittwoch graute rund um die Uhr. Bei Faschingsmusik von der Endlosschleife floss das Bier in Strömen und die Gäste, ob kostümiert oder nicht, freuten sich über diverse Mädels, die gar keine waren. Man kam schnell in Tuchfühlung und die Stimmung war nahe dem Siedepunkt. Etwas weiter nördlich waren dagegen die als verrucht geltenden „weißen Feste“ ein langweiliger Nachmittagstee. Es war einmal.

Heute befinden sich im inzwischen luxussanierten Haus anstelle der Teddy-Bar ein steriler Schönheitssalon wo „Anti-Aging“ mit Hilfe einer Ultraschall-Behandlung angeboten wird, sowie eine – wie Dutzende andere – austauschbare Boutique mit den üblichen langweiligen, auf neudeutsch klassischen, Klamotten. Diese Boutique allerdings weist mit einem Schild an der Eingangstür darauf hin, das der Laden fürs Publikum nicht geöffnet ist, weil es sich bei den Klamotten um Stücke einer Kollektion der kommenden Wintersaison handelt. Gelegentlich sieht man darin zwei Neubürgerinnen, die an den Klamotten rumzupfen.

Die oben stehende Faschings-Graphik stammt aus der Feder von Helmi Haslreiter, von der in der laufenden Ausstellung außergewöhnliche Linolarbeiten zu sehen sind.

Assemblagen und Skulpturen von artboydancing

The Male Figure - artboydancing

The Male Figure
Gruppenausstellung
noch bis 29. März 2014

Im Fassbinder-Song „Die Straßen stinken“ kommt eine Zeile vor wie folgt: „Frauen sind Frauen mit Haut und Haar / bei Männern ist das alles gar nicht so klar.“ Die Zeile drängt sich förmlich auf, wenn man sich auf die Arbeiten von artboydancing aka Stephan White einlässt. Die Assemblagen um die phantasievoll inszenierten Fotografien wirken brutal und spielerisch zugleich, ebenso wie die dargestellten Männer. Diese könnten Krieger oder Helden aus einem fernen, fremdartigen Kulturkreis sein, die sich in friedfertigen Posen mühen, in echt sind es aber moderne Männer mit der Lust an archaischer, höchst erotischer Verkleidung. Die Skulpturen ihrerseits könnten real gewordene Traumbilder sein, die in der Berggasse zu Wien dereinst der Onkel Sigmund seinen Patienten, manches mal auch unter fragwürdigen Umständen, entlockte. Verstörend, liebevoll, abweisend, kindlich, fast schon zwanghafte, poetische Hingucker, bei denen es reichlich zu entdecken gibt – ein Spiegel der unergründlichen Tiefen der männlichen Seele. Großartig.