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Kalender-Quartett für 2021

Unser Kalender-Quartett für 2021 spannt einen weiten Bogen. Bei Robert C. Rore sind’s bayerische Männer, die ihn zu einer Ausstellung und daraus resultierend zu einem Kalender inspiriert haben. Astrid Köhlers Werke sind zunehmend surrealistisch, so dass wir für einen Moment überlegen mussten, ob sie als Künstlername Astrid Magritte oder Asgritte Köhler annehmen sollte. Es bleibt bei Astrid Köhler und ihre Bilder sind oft rätselhaft, aber immer von erstklassiger handwerklicher Präzision. Von der inzwischen sehr erfolgreichen Illustratorin Daniela Kohl ist in ihrem Kalender das Konzentrat einer lange geplanten und immer wieder verschobenen Ausstellung zu sehen. Da gibt es ein Wiedersehen mit sehr kultigen Filmklassikern, von der Künstlerin in ihrem – kann man so sagen – ganz eigenem, schrägen Stil interpretiert. Last but not least der Kurt Walters-Kalender: Auch dieser zeigt Bilder einer auf unbestimmten Termin verschobenen Ausstellung mit deftiger Erotik und gehaltvollen, internationalen Nachspeisen.

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Kohl, Köhler am koolsten

Kohl, Köhler am koolsten
Ausstellung von Daniela Kohl und Astrid Köhler
ab 30.10.2020

Sie sind bunt, fröhlich und unverwechselbar, die vom beschwingten Design der 1950er und frühen 60er Jahre inspirierten Bilder der Münchner Illustratorin und Malerin Daniela Kohl. Reduzierte Formen, großzügige Flächen, verspielte Linien, alles in deckender Akrylfarbe in schräger, teilweise gewagter Farbigkeit.

Thema der lange geplanten Ausstellung sind amerikanische und französische Filmklassiker, die allesamt auch als schräg bezeichnet werden können. Da gibt es ein Wiedersehen mit Marylin Monroe, Shirley MacLaine, Jack Lemmon, Walter Matthau und Monsieur Hulot in so köstlichen Filmen wie „Some like it hot“, „Ein seltsames Paar“, „Frühstück bei Tiffany“ und weiteren Lieblingsfilmen.

Astrid Köhlers Bilder lassen sich schwer einordnen. Ihre Motive entnimmt sie dem Alltag. Durch die eigenwillige und originelle Zusammenstellung werden diese in einen vollkommen neuen Zusammenhang gebracht und das Banale wird so zum Außergewöhnlichen. Astrid Köhlers Beitrag zur Ausstellung lässt sich mit einem Wortspiel umschreiben. Wir hatten im Vorfeld überlegt, ob sie ihren Namen in Astrid Magritte oder Asgritte Köhler ändern sollte. Ihre teils rätselhaften und surrealen Bilder sind wie gewohnt in handwerklich perfekter Manier verfertigt.

Den Umständen geschuldet findet die Vernissage am Freitag, den 30. Oktober ab 18 Uhr virtuell auf www.kunstbehandlung.com statt. Am darauffolgenden Samstag ist die Kunstbehandlung von 12 bis 20 Uhr zugänglich – unter Beachtung der geltenden Hygiene-Regeln. Von beiden Künstlerinnen ist ein Kalender für 2021 lieferbar.

Astrid Köhler, Der Strauss; Öl auf Leinwand, 50x40cm, sign. (inverso), dat. 2020, gerahmt

Robert C. Rore, Daniela Kohl und Astrid Köhler – unser Programm im Herbst

Zur Berichterstattung über das „Gallery Weekend Berlin“ Mitte September stellt die Süddeutsche Zeitung fest, dass es für die Kunstwelt an der Zeit sei, Rituale zu ändern, weil es in Zusammenhang mit diesem Event vermehrt zu Covid19-Infektionen gekommen ist.

Aus diesen Gründen verzichten wir schon seit Monaten und auf unbestimmte Zeit auf Veranstaltungen, so auch bei der Vernissage der aktuellen Robert C. Rore-Ausstellung, die nur virtuell stattfand. Das allerdings durchaus mit Erfolg, herzlichen Dank an dieser Stelle. Natürlich ist‘s schöner, sich zu treffen, neue Bilder zu sehen, sich mit anderen darüber auszutauschen, womöglich mit einem Kaltgetränk in der Hand. Geht zurzeit aber leider nicht.

Bis auf Weiteres bleibt es deshalb bei einer virtuellen Vernissage Freitagabend, tags drauf mit einem langen Samstag, So auch bei der kommenden Ausstellung „Kohl, Köhler am Koolsten“ von Daniela Kohl und Astrid Köhler. Erstere zeigt nach langer Enthaltsamkeit in Sachen Ausstellungen, weil nebenher auch noch Bestsellerillustratorin geworden, erstmals neue Malereien! Eigentlich ist hier kein Platz für Namedropping, doch so viel: Hitchcocks Fenster zum Hof, Die Ferien des Monsieur Hulot, Frühstück bei Tiffany, Das Mädchen Irma la Douce, Blondinen bevorzugt und mehr mixt Daniela Kohl zu etwas ganz Eigenem, in ihrem unverwechselbaren Stil, bunt, gutgelaunt und wunderschön. Astrid Köhlers Beitrag zur Ausstellung lässt sich mit einem Wortspiel erklären: Wir hatten im Vorfeld überlegt, ob sie ihren Namen in Astrid Magritte oder Asgritte Köhler ändern sollte. Ihre teils rätselhaften und surrealen Bilder sind wie gewohnt in handwerklich perfekter Manier verfertigt.

Bleiben Sie aufmerksam – wir freuen uns auch über Ihren virtuellen Besuch!

„Bayrisch“ – Jahresausstellung von Robert C Rore

Robert C. Rore - Der Almerer

Die diesjährige Robert C. Rore-Jahresausstellung beginnt in diesem außergewöhnlichen Jahr zu einem späteren Termin, nämlich symbolträchtig am Tag des Beginns des abgesagten Oktoberfestes. Konsequenterweise ist das Thema dieser Ausstellung dann auch Bayern: Bayerische Männer, Landschaften und Sehenswürdigkeiten.

Wer den Künstler kennt, weiß, dass sich Robert C. Rore beim Thema Bayern in seinen Bildern fern von Klischees und bierseliger Dimpfelei bewegt, also kein „Schmuckgewürzbretterl“ oder Papierdirndl, sondern Landschaften und Sehenswürdigkeiten in feinster Manier aquarelliert, wirklichkeitsgetreu und detailverliebt. Seine bayerischen Mannsbilder entstammen eher einem Roman von Ludwig Ganghofer und strahlen etwas Draufgängerisches, Unangepasstes aus und machen dabei trotzdem ganz ungezwungen „bella figura“.

Die Vernissage findet umständehalber am 18. September ab 18 Uhr auf www.kunstbehandlung.com virtuell statt und ist dann ab dem darauffolgenden Samstag von 12 bis 20 Uhr in den Galerieräumen zugänglich, unter Beachtung der geltenden Hygieneregeln. Der 2021er Robert C. Rore Kalender widmet sich ausschließlich dem Thema bayerische Männer.

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„Bavarian“ – Annual exhibition by Robert C Rore

Robert C. Rore: Im Pool

Octoberfest cancelled, the world without festivals, never mind a beer festival … well, we don’t cancel …. We show off! Big time. This years Robert C. Rore annual exhibition will take place exactly when we usually look forward to welcoming the world in Munich! Consequently the main subject of this show is Bavaria: Bavarian men, Bavarian landscapes and Bavarian sightseeing highlights.
Robert C Rores pictures are far from cliché and tawdry cheesy folk heritage but paintings finished down to the last detail, realistically and with great love and attention to every single aspect. Men painted by Robert C Rore could be out of Ludwig Ganghofers novels, daring, not adapted and yet still cut a fine figure. We care about your health as much as our own. Therefore we want you to enjoy the exhibition in a safe setup. This years opening will take place on 18th of September from 6 pm onwards at www.kunstbehandlung.com and on 19th of September at the gallery in Müllerstrasse 40 from 12 pm until 8 pm. Obviously with care and caution and subject to all hygiene rules.
By the way: The 2021er Robert C. Rore Kalender is exclusively dedicated to the topic of Bavarian men. We are looking forward to your visit online and in person.

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Deutschland renoviert und Einlieferungen in der Kunstbehandlung

Zandong Li, Memory of last summer, Öl auf Leinwand, 30x30cm, sign. (inverso), dat. 2020

„Deutschland renoviert!“ Eine reißerische Schlagzeile. Wartezeiten auf der Zufahrt zum Wertstoffhof, maskierte Massen im Baumarkt, verlängerte Lieferfristen beim Rahmen-Zulieferer und ein verschwundener Container lassen auf vermehrten Innenausbau schließen.
Und wenn dann die Wand perfekt renoviert oder neu erstanden ist, fehlt plötzlich ein Bild, womöglich eines von einem Künstler, von dem man schon immer mal gern eines gehabt hätte. Da kann der Web-Shop der Kunstbehandlung helfen. Auch wenn wir die nächste Ausstellung erst für Mitte September planen, so sind doch inzwischen Einlieferung von Künstlern wie Astrid Köhler, Nikolaus Keller und Zandong Li im Haus, die mehr als nur einen Blick wert sind. Letzterer ist als Künstler – ehemals in Peking, jetzt Berlin – ein persönlicher Neuzugang für die Kunstbehandlung.
Die nächste Ausstellung ist die Jahresausstellung von Robert C. Rore, die mit einer virtuellen Vernissage am Abend des 18. September beginnt und am darauffolgenden Samstag von 12 bis 20 Uhr zugänglich ist.
Bleiben Sie aufmerksam – wir freuen uns auf Ihren Besuch, virtuell oder analog in der Müllerstraße.

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Das „Homeoffice“ als Motiv

Zandong Li, Home Office 2020, Öl auf bespannter Malplatte, 20x20cm, sign. (inverso), dat. 2020, gerahmt

Jahr für Jahr gibt es Wörter, die von einer oder mehreren Kommissionen ermittelt werden und die Prägnantes über die Zeitläufe aussagen sollen. Das Homeoffice wäre da so ein Kandidat für 2020. Kein Wunder also, dass sich auch bildende Künstler mit dem Thema befassen und das nicht erst seit Ausbruch der Krise, sondern schon davor. Aus 2019 stammt Robert C. Rores gleichnamiges Gemälde im Format 60x40cm, aus 2020 stammen „Impromptu – Home Office“ auch von Robert C. Rore und als Gastbeitrag in der virtuellen Ausstellung „The Male Figure No.10“ das als „Home Office 2020“ betitelte, kleinformatige Gemälde von Zandong Li.

Robert C. Rore, WV 9401, Impromptu - Im Quadrat, Öl auf MDF, 20x20cm, sign., dat. 2020, gerahmt Schattenfuge weiß
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Unser Sommer-Programm

Bild von Robert C. Rore, WV 9358, Das Bad im Waldsee

Derzeit zeigen wir in einem allgemeinen Galerieprogramm Neuzugänge wie beispielsweise Sergey Sovkovs Münchenansichten sowie Arbeiten diverser Künstler, die bisher noch nicht an den Galeriewänden gezeigt werden konnten. Da Ausstellungseröffnungen mit einer klassischen Vernissage derzeit nicht möglich sind, geht das allgemeine Galerieprogramm Stück für Stück in die 10. Ausgabe unseres Ausstellungsformates „The Male Figure“ über. Als Ersatz für nicht mögliche, „traditionelle“ Vernissagen werden an bestimmten Samstagen die Öffnungszeiten bis in die Abendstunden verlängert.

Inzwischen sind wir von Baustellen umzingelt, bis wir schließlich selbst an der Reihe sind. Die aus den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stammenden Gasheizungen in den Galerieräumen werden durch eine zeitgemäße, platzsparende Fernwärmeinstallation ersetzt. Das wird der Anlass für umfangreichere Renovierungen, um dann in frischem Gewande mit einer Robert C. Rore Jahresausstellung neu zu eröffnen.

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Grüße aus München und dem Norden

Hier im Süden der Republik beginnen die Pfingstferien. Es ist Reisezeit – unter erschwerten Bedingungen, die den einen oder anderen gar vor einer Reise zurückschrecken lassen. Dann bleibt, virtuell zu reisen. Hierzu können wir zwei Angebote machen. Zum einen die noch bis Mitte Juni laufende Ausstellung „schwarz weiß drei“ und hierin insbesondere die filigranen Radierungen von Nadine Dietrich, die allesamt wunderschöne Motive der norddeutschen Küstenlandschaft nebst Hinterland thematisieren.

Soeben eingetroffen sind als Nachgang zu seiner Jahresausstellung, die weitestgehend hinter verschlossenen Türen stattfand, Münchner Stadtansichten von Sergey Sovkov. Die Gemälde sind im unverwechselbaren Stil dieses außergewöhnlichen Künstlers gehalten und erinnern an farbenfrohe Mosaike. Neben bekannten Motiven wie Viktualienmarkt und Frauenkirche finden sich auch Ansichten aus dem Glockenbachviertel, ein ungewöhnlicher Blick in die Müllerstraße beispielsweise.

Von eben dort wünschen wir Ihnen erholsame Tage und wir freuen uns natürlich über Ihren -auch virtuellen – Besuch.

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schwarz weiß drei

schwarz weiß drei
Positionen aus Lübeck
Gruppenausstellung mit Arbeiten von
Thai Lüdi, Nadine Dietrich und Matthias Eichel

ab 30.04.2020 mit einer virtuellen Vernissage

Thai Lüdi, Matthias Eichel und Nadine Dietrich lassen Raum: ihre Kunst arbeitet mit Leerstellen und Freiflächen. Diese laden ein zu Assoziationen und Interpretationen – das Bild zu ergänzen, Geschichten zu entwickeln und fortzuschreiben. Ihren Arbeiten gemeinsam sind eine detaillierte Arbeitsweise, die handwerklich hochwertige Umsetzung und der Verzicht auf farbliche Ausgestaltung.

Thai Lüdi arbeitet mit Aquarell, Acryl und Bleistift, so entstehen figurative Zeichnungen und Malerei auf Leinwand und Papier. Er zeichnet Menschen frei jeglicher Umgebung, dadurch werden die Situationen, in denen sie sich befinden, uneindeutig: Der Freiraum um die Figur wird zum Resonanzraum für die Betrachter.

Matthias Eichel arbeitet mit Bleistift, er zeichnet Bäume und Landschaften auf Fragmente alter Schriftstücke. Spuren auf den Papieren wie Knicke, Flecken und Abdrücke bezieht er in seine Bilder ein. Seine filigranen Arbeiten bleiben selbst Fragmente, denen eine melancholische Schönheit innewohnt.

Nadine Dietrich kombiniert in ihren Bildern die klassische Radierung mit der in den 1990er Jahren entwickelten Intagliotypie. Sie führt dabei die Einzigartigkeit der Radierungen mit der Detailgenauigkeit von Fotografien zusammen. In ihren Drucken werden Stadt, Land, Menschen, Vögel zu filigranen, tiefschwarzen Flächen und das freibleibende Papier wird zum Raum.

Die Vernissage findet am 30. April ab 20 Uhr aus gegebenem Anlass virtuell statt, das heißt, dass alle Bilder der Ausstellung wie gewohnt in unserem Web-Shop zu finden sind. Tags darauf kann die Ausstellung zu den gewohnten Öffnungszeiten besucht werden. Wir achten auf strenge Hygiene und halten wenn nötig auch einen Mund-Nasenschutz für Besucher bereit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.