Kategoriearchiv: Friends

Assemblagen und Skulpturen von artboydancing

The Male Figure - artboydancing

The Male Figure
Gruppenausstellung
noch bis 29. März 2014

Im Fassbinder-Song „Die Straßen stinken“ kommt eine Zeile vor wie folgt: „Frauen sind Frauen mit Haut und Haar / bei Männern ist das alles gar nicht so klar.“ Die Zeile drängt sich förmlich auf, wenn man sich auf die Arbeiten von artboydancing aka Stephan White einlässt. Die Assemblagen um die phantasievoll inszenierten Fotografien wirken brutal und spielerisch zugleich, ebenso wie die dargestellten Männer. Diese könnten Krieger oder Helden aus einem fernen, fremdartigen Kulturkreis sein, die sich in friedfertigen Posen mühen, in echt sind es aber moderne Männer mit der Lust an archaischer, höchst erotischer Verkleidung. Die Skulpturen ihrerseits könnten real gewordene Traumbilder sein, die in der Berggasse zu Wien dereinst der Onkel Sigmund seinen Patienten, manches mal auch unter fragwürdigen Umständen, entlockte. Verstörend, liebevoll, abweisend, kindlich, fast schon zwanghafte, poetische Hingucker, bei denen es reichlich zu entdecken gibt – ein Spiegel der unergründlichen Tiefen der männlichen Seele. Großartig.

Sonntags-Matinee am 23. Februar mit Sergey Sokov

Kunstbehandlung-Sergey_Sovkov-No_ 4

The Male Figure
Gruppenausstellung
noch bis 29. März 2014

Die laufende Gruppenausstellung erweitern wir nun um Exponate von Sergey Sokov, der zu diesem Anlass aus dem fernen Tobolsk in Sibirien anreist. Er zeigt Ölgemälde sowie Pastell-Arbeiten auf Papier, die sich, versehen mit einem Schuss Erotik, ganz vorzüglich in die Ausstellung einfügen.

Die Matinee bietet Gelegenheit, mit einem Künstler, dessen Werk sich mit dem erotischen Männerakt befasst und der aus Putins exotischem Reich kommt, ins Gespräch zu kommen. Ein Dolmetscher steht dafür zur Verfügung und fürs leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Einen Überblick über Sergey Sokovs Arbeiten findet sich in unserem Web-Shop.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Afternoon matinee with Sergey Sokov

Kunstbehandlung, Sergey Sokov

The Male Figure
Group exhibition
until 29.03.2014

To celebrate the arrival of our guest from far-away Toblsk in Sibira, Mr Sergey Sokov and the addition of his paintings to our already running exhibition ‚The Male Figure‘ we cordially invite you to a Sunday Matinee on 23.02. starting at 4 pm to 8 pm.

He presents oil paintings and pastels on paper, which are laced with a dash of erotic and thus fit in exceedingly well with our current exhibition.

The matinee offers a rare chance to get into conversation with an artist, who works on erotic, nude male portraits in Putins exotic empire. An interpreter will help with all kinds of language obstacles and  some food and drink to overcome ones hunger.

Please do not miss out to get a general overview to Sergey Sokovs works, which can be found in our web shop.

We are looking forward to welcome you on Sunday, 23. February from 4 pm onwards at the Kunstbehandlung.

Christian Moser ist tot

Christian Moser

Wie das Internetportal „Kulturvollzug“ berichtet, wurde der Münchner Zeichner Christian Moser am vergangenen Dienstag leblos in seiner Wohnung aufgefunden. Das macht uns sprachlos oder ums mit Moser zu sagen: Sprach-lo-sig-keit, die, greift um sich.

Es ist schon eine Weile her, dass wir in der Kunstbehandlung eine Ausstellung von Werken Christian Mosers an den Wänden hatten. In den Kindertagen der Kunstbehandlung waren die „Kleinen Köpfe“-Ausstellungen spektakuläre Ereignisse; „Mehr als du dir leisten kannst“ oder der „Kaffeehausdiktator“ sind hier noch heute geflügelte Worte. Auch Mosers erste Erfolge als zeichnender Autor wurden hier noch in die Form einer Ausstellung gegossen, so der Band „Goethe – die ganze Wahrheit“ oder auch das erste der Monster-Bücher. Dabei zeigte sich in einem für beide Seiten schmerzlichen Prozess, dass für ein Buch konzipierte Comic-Zeichnungen als Bild für die Wand nur bedingt tauglich sind – wenn man das Buch erwerben kann. Auch die ersten Gehversuche der Monster-Bühnenschau mit seinem Freund Severin Groebner, dem Kabarettisten und ausgewiesenen Rampensau, fanden in einer spektakulären Performance in der Kunstbehandlung statt. So blieb uns, weil vom Verkauf von Bildern für die Wand wirtschaftlich abhängig, aus freundschaftlicher Distanz zu beobachten, wie Christian Moser als Buch-Autor immer erfolgreicher wurde und die Monster-Show immer größere Säle füllte.

Servus, Christian, vielleicht hätten wir über Bilder für die Wände zäher mit dir ringen müssen.

Abbildung: Der Hausmeister der Kunstbehandlung alias Kommissar Teppert als „Kleiner Kopf“ von Christian Moser, 2005.

MünchenSkizzen – Aquarelle und Zeichnungen von Robert C. Rore

MünchenSkizzen

MünchenSkizzen
Aquarelle und Zeichnungen von Robert C. Rore
Essays von Gerd Holzheimer
Ausstellung im Valentin-Karlstadt-Musäum
25. Juli – 15. Oktober 2013

Im Oktober dieses Jahres erscheint in der Verlagsanstalt Bayerland der Bildband „MünchenSkizzen“ mit Aquarellen und Zeichnungen von Robert C. Rore und Essays von Gerd Holzheimer. Die Illustrationen und Text-Zitate sind Grundlage dieser von der Kunstbehandlung organisierten Ausstellung im Valentin-Karlstadt-Musäum im Isartor.

Aus der Ankündigung des Verlages: Diese Stadt der Künste und der heiteren Lebensart präsentiert uns Robert C. Rore auf lichten Aquarellen und mit schwungvollen Bleistiftskizzen, zugleich entwirft Gerd Holzheimer mit amüsiertem Erstaunen ein literarisches Portrait des typischen Münchners und seiner „Weltstadt mit Herz“.

Die Vernissage findet am 25. Juli ab 19:00 Uhr in Anwesenheit der beiden Künstler statt. Hierzu sowie zum Besuch der Ausstellung laden wir Sie hiermit herzlich ein. Alle Exponate der Ausstellung finden Sie ab dem Abend der Eröffnung auch in unserem Web-Shop. Die gezeigten Aquarelle von Robert C. Rore sind auch als vom Künstler selbst hergestellte FineArtPrints erhältlich.
Schauen Sie selbst, wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Öffnungszeiten des Valentin-Karlstadt-Musäums (Im Tal 50, 80331 München):
Mo, Di und Do: 11:01 – 17:29 Uhr
Fr und Sa: 11:01 – 17:59 Uhr
So: 10:01 – 17:59 Uhr
Mittwochs geschlossen

Mein schwules Auge


Mein schwules Auge

Am Mittwoch, den 10. Oktober, öffnet die diesjährige Frankfurter Buchmesse ihre Pforten – das ist der Termin im Jahr, zu dem traditionell die meisten Buch-Neuerscheinungen auf den Markt kommen. So auch im konkursbuch Verlag der neunte Band des erotischen Kompendiums „Mein Schwules Auge“.

Nur einen Tag später, zur Eröffnung seiner Ausstellung „Golden Queers“ am Donnerstag, den 11. Oktober ab 20:00 Uhr, ist Rinaldo Hopf, einer der beiden Herausgeber des Buches zu Gast in der Kunstbehandlung. Das ist die Gelegenheit, unseren Vernissage-Gästen das Buch vorzustellen. Gelegenheit auch, das Buch zu signieren oder mit Widmungen zu versehen. Wie bei früheren Gelegenheiten auch, ist das neueste „Schwule Auge“ mit Signatur exklusiv über unseren Web-Shop zu beziehen.

Mein schwules Auge
Das Jahrbuch der schwulen Erotik 2012/2013
Exklusive Bild- und Textbeiträge auf 288 farbigen Seiten, Euro 15,50
ISBN 978-3-88769-399-2

Vatertag, Männertag, Magic Bar Tour – Spätöffnung am 16. Mai 2012


Magic Bar Tour München

Traditionell am Tag vor Christi Himmelfahrt – oder wer’s lieber profan mag: vor dem Vatertag – findet die Magic Bar Tour statt. Anlässlich derselben öffnet die Kunstbehandlung von 18 bis 22 Uhr mit der derzeit laufenden Gruppenausstellung „Am laufenden Band“ zu einer Spätöffnung. Die Teilnehmer der Tour erwarten wir mit einem erfrischenden Getränk.

Zur Olympiade nach London – kein Zimmer gefunden?


Bed and Breakfast in London - Garten

Die Olympiade in London wirft ihre Schatten voraus. Glaubt man der Berichterstattung in deutschen Medien, dann ist London bis auf die letzte Klappliege bereits ausgebucht. Dem ist natürlich längst nicht so. Bei unseren Freunden – vielleicht erinnern Sie sich an die Ausstellung „London Calling“ – sind noch wunderschöne Zimmer frei, zur Olympiade und auch für den Shopping- oder Business-Trip davor und danach. Mehr zu Teddy’s Bed and Breakfast findet sich hier.

Bed and Breakfast in LondonBed and Breakfast in London - Living

Rudi Hurzlmeier und seine Söhne sind „The Hu“

Leonhard, Julian und Rudi Hurzlmeier; Ausstellung im Valentin-Karlstadt-Musäum

Ausstellung im Valentin-Karlstadt-Musäum
Leonhard, Julian und Rudi Hurzlmeier
Der Abstrakte, der Naive und der Komische
21. Juli bis 15. November 2011

„The Hu“ ist eine Künstlerdynastie neuen Typs, die solche Vorläufer wie die Cranachs, die Holbeins und die Brueghels schon deshalb hinter sich lässt, weil sie im Gegensatz zu diesen nicht nur einen Älteren und einen Jüngeren, sondern auch einen Mittleren zu bieten hat.

Vernissage in Anwesenheit der Künstler am 21. Juli 2011 um 18 Uhr.