Events to mark the Oktoberfest – Show ‚Lichtspiele‘ by Robert C. Rore

fine art prints by Robert C. Rore of Bavarian themes

‚Ozapftis‘ is not an ancient Egyptian princess, which one should know about, but ‚Ozapft is‘ is the traditional announcement made by the mayor of Munich the moment he barreled the first beer at the Oktoberfest. This is when it all starts again – the Bavarian ‚Heaven of Beer‘!

Traditionally we join the ‚Wiesn-Warm-Up‘, when shops and restaurants in Munich open their doors to welcome traveled visitors and locals to enjoy special events a few days before the official start of the Oktoberfest.

Exclusively we present the first and signed copies of the coffee table book ‚Männerbilder‘ by Robert C. Rore to mark his current exhibition in our gallery (Männerbilder / Portraits of Men‘, published at Edition Braus, Berlin, € 29,95).

Accompanying we present an exclusive and small edition of fine art prints by Robert C. Rore of Bavarian themes, which are available in our gallery in Müllerstrasse 40 solely. They make a dashing souvenir for a snapp: Picture format 14,5 x 21 cm with museum size passe-partout 24 x 30 cm for each € 24.90.

We are looking forward to welcome you in our gallery.

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Zum 15. Geburtstag der Kunstbehandlung keine Versandkosten im Webshop

Kunstbehandlung Webshop: versandkostenfreie Lieferung bis 31.12.2011

Die Kunstbehandlung feiert in 2011 das 15. Jahr ihres Bestehens. Aus diesem Anlass erfolgt die Lieferung aller in unserem Webshop bestellten Artikel bis zum Jahresende versandkostenfrei.

Das neue Buch von Robert C. Rore „Männerbilder“ ist zum Beispiel exklusiv bei uns bereits ab kommenden Donnerstag, den 15. September 2011, erhältlich und über den Webshop versandkostenfrei zu bestellen – sogar mit persönlicher Widmung.

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In guter Gesellschaft: Ganymed von Robert C. Rore

Robert C. Rore: Ganymed

Ganymed, der Schönste aller Sterblichen, in der griechischen Mythologie vom Göttervater Zeus geraubt, inspiriert die Künstler seit Jahrtausenden. Darstellungen Ganymeds findet man auf griechischer Keramik seit dem fünften Jahrhundert vor Christus. Homer, Vergil und Ovid berichten von ihm, Michelangelo, Rubens und Rembrandt hat er zu Bildern inspiriert. Goethe verfasste ein Gedicht, das von Franz Schubert vertont wurde. Der Münchner Maler Robert C. Rore hat ihm ein Bild gewidmet.

Die zurzeit laufende Jahresausstellung von Robert C. Rore „Lichtspiele“ wird bis 10. Oktober 2011 verlängert. Am 6. Oktober wird sein Bildband „Männerbilder“ in der Kunstbehandlung vorgestellt. Exklusiv bei uns ist der Bildband bereits ab 15. September erhältlich und kann auch online versandkostenfrei bestellt werden – auf Wunsch auch mit persönlicher Widmung.

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Kleinformatige Aquarellserie von Robert Brinkschulte

Robert Brinkschulte - kleine Aquarelle in der Galerie Kunstbehandlung

Was geht vor sich im Glockenbachviertel? Was macht der Spekulant? Ah ja, er baut. Und was machen die „Alten Eltern“? Ja, da ist ja beim über 40-jährigen Mann zu viel Weichmacher im Sperma, über’s Essen aufgenommen – deswegen hat die Charlotte Zwillinge bekommen. Und nicht nur die – alle haben Zwillinge, alle „Alten Eltern“.

Robert Brinkschultes Bilder begleiten die Umgebung der Kunstbehandlung seit einem halben Menschenleben – sie haben fast ausschließlich das Glockenbachviertel zum Thema. Auffallende Veränderungen tun sich hier auf. Wo etwa gestern noch orthopädische Schuhe gefertigt wurden, kann man heute „Kaffee Togo – auch zum Mitnehmen“ – mitnehmen. So tragen gleich mehrere Werke der Serie kleinformatiger Aquarelle das im Glockenbachviertel derzeit stark frequentierte Wort „Neueröffnung“ im Titel. Alle Werke der Serie finden sich im Webshop der Kunstbehandlung.

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Robert C. Rore: Männerbilder / Portraits of Men – jetzt (mit Widmung) bestellen

Robert C. Rore: Männerbilder / Portraits of Men

Robert C. Rore: Männerbilder / Portraits of Men
Mit einer Einleitung von Arnold Stadler und Texten von Boris von Brauchitsch
deutsch / englisch, Format 28×24 cm, über 200 Abbildungen
148 Seiten, Hardcover
Edition Braus, Berlin, ISBN 978-3-86228-023-0
€ 29,95; Online versandkostenfrei bestellen

Der Münchner Maler Robert C. Rore greift in seinen Zeichnungen und Gemälden „Männerbilder“ als eines der ältesten Themen der Kunstgeschichte neu und modern auf. Unabhängig von der Darstellungs- und Ausdrucksform, spielt die Beziehung von Maler und Modell eine entscheidende Rolle. Robert C. Rore sieht darin eine besondere Herausforderung: von der Auswahl des Modells über die Annäherung im Mal- beziehungsweise Zeichenprozess bis zur Entstehung einer sehr persönlichen Darstellung kann der Betrachter den Entstehungsprozess anhand der in diesem Band versammelten Bildauswahl nachvollziehen und sich an meisterlichen Zeichnungen und Ölbildern erfreuen.

Robert C. Rore, geboren 1954, ist seit 1982 als freischaffender Künstler in München tätig. Seine Werkbereiche sind Stillleben, Stadt- und Landschaftsansichten, Portraits und Aktbilder sowie Buchillustrationen und großformatige Wandbilder. Seine Männerbilder werden seit 1997 in jährlichen Einzelausstellungen in der Kunstbehandlung gezeigt.

Das Buch ist exklusiv bei der Kunstbehandlung bereits ab 15.09.2011 erhältlich. Im Kunstbehandlung Online-Shop kann man Robert C. Rores „Männerbilder“ jetzt bestellen – auch mit Widmung. Die versandkostenfreie Auslieferung erfolgt ab 15.09.2011.

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15 Jahre Kunstbehandlung – Spätöffnung zum schwulen Straßenfest am 20. August 2011

15 Jahre Galerie Kunstbehandlung München - Bild von Robert C. Rore

Um’s frei nach Wilhelm Busch zu sagen: Eins, zwei, drei im Sauseschritt enteilt die Zeit, wir eilen mit. Nach 15 Jahren und mehr als 150 Ausstellungen in den Galerieräumen der Müllerstraße 40, bleibt in der Kunstbehandlung die unstillbare Neugier auf neue, nie gesehene Bilder und natürlich ein prall gefülltes Wunschhorn voller Anekdoten, kuriosen Erlebnissen, Eitelkeiten und Dingen, für die es keine Namen gibt. So ist das, wenn Kunst auf Marktwirtschaft trifft.

Anlässlich des Hans-Sachs-Straßenfestes 1996 (das Sub feierte seinen 10. Geburtstag), öffnete die Galerie erstmals für das Publikum. Seitdem hat die Kunstbehandlung traditionell zum schwulen Straßenfest bis in die späten Abendstunden geöffnet und zeigt die ebenfalls traditionell an diesem Termin stattfindende Jahresausstellung von Robert C. Rore. Eine kleine Chronologie der Kunstbehandlung lässt die letzten 15 Galerie-Jahre auf unserer Website Revue passieren.

Wir bedanken uns bei dieser Gelegenheit bei den Kunden und Besuchern, den Künstlern und den Medien sowie allen, die im Stillen hinter den Kulissen 15 Jahre Kunstbehandlung erst möglich gemacht haben. Wir versprechen, weiterhin ein spannendes Programm mit hohem Neuigkeitswert zu liefern.

Robert C. Rore: Motorradfahrer

Baustellenpause in der Müllerstraße

Müllerstraße München

Die Trambahngleis-Baustelle vor der Kunstbehandlung sollte eigentlich bis 29. Juli 2011 abgeschlossen sein. Allerdings gibt es nun nur eine Baustellenpause, wie die Stadtwerke München angekündigt haben. Bisher konnte nämlich lediglich eines der beiden Gleise ausgetauscht werden, weil im Untergrund zu viel Weltkriegs-Bauschutt liegt. Nach dem Oktoberfest wird dann das zweite Gleis verlegt. Während der Jahresausstellung von Robert C. Rore „Lichtspiele“ ist die Müllerstraße jedenfalls vorübergehend baustellenfrei.

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Robert C. Rore zur Serie „Verdugo“

Verdugo, Robert C. Rore

“Meiner Meinung nach wird der Barock besonders in Bayern oft falsch eingeschätzt. Er wird rückblickend von seinem Rokokoausklang wahrgenommen, diesem lichtvollen, leicht dahin eilenden letzten Traum einer zum Untergang bestimmten Welt. Für mich ist Barock, speziell der katholische, der letzte und vielleicht großartigste Versuch, die Welt und den Himmel, inklusive Gott, man war da nicht bescheiden, als umfassendes Theater zu begreifen, zu erleben – und als solches todernst zu nehmen. Alles wurde zur Inszenierung. Rolle und Realität wurden eins. So erscheint es mir. Katholische Kirchen wurden zu düster-erhabenen Orten stundenlanger ritueller theatralischer Handlungen, in denen jede Kleinigkeit, jede Geste ihren Platz, ihre Bedeutung hatte. Barock.

Die großartigsten „Bühnen“ für solche Inszenierungen sah ich in Spanien. Besonders wenn in großen Prozessionen eine ganze Stadt rituell überflutet wird. Da war er für mich: der reine Hochbarock. Spanischer Hochbarock. Velazquez vielleicht oder Greco und eine Musik von grandioser dunkler Majestät eines Christóbal de Morales oder Tomás Luis de Victoria. Ich weiß, daß ich hier den Begriff „Barock“ sehr weit fasse! Dazu eine Menge wabernder Weihrauch und den Blick fest auf eine Heiligendarstellung gerichtet, die in irgendeiner der mit Inka-Gold bedampften Kathedralen Spaniens hängen mag. Es schlägt eine Trommel und rhythmisch setzen die anderen Trommeln ein und geleiten in einer Prozession, so mag es gewesen sein, zum erbaulichen Autodafé – dem Akt des Glaubens – hinaus aus der Kirche … so stelle ich es mir vor. Eine große Veranstaltung rund um eine Hinrichtung vielleicht, in der ein Häretiker, Apostat oder vielleicht auch nur ein bedauernswerter Protestant, mit der wahren Religion, der römisch-katholischen natürlich, „versöhnt“ wird. Eine Hochzeit der Hoheit des Glaubens mit dem Reinigungsakt einer Gesellschaft, die dann passenderweise anschließend in ein großes Volksfest übergeht. Alles Barock.

Das spanische Wort „Verdugo“ heißt auf Deutsch Henker, Scharfrichter. „Verdugo“ lässt sich vom lateinischen „viridis“ herleiten, was so was wie „kraftvoll, jung, im vollen Saft stehend“ bedeutet. Dies lässt, berücksichtigt man das auf dieselbe lateinische Quelle zurückgehende spanische Wort „verde“ für grün, auf eine ziemliche Bedeutungsverschiebung schließen. Besonders wenn man sich das Berufsbild eines Henkers vorstellt. Bedenkt man allerdings die typisch katholische Lust, eine „schöne Leich“ zu feiern, Altbayrischen und Österreichern sehr bekannt, in der die Lust am Leben durchaus mit dem Bewusstsein der Endlichkeit desselben erst die entsprechende Würze bekommt, mag die Idee eines grünen Gärtners als Tod im Feld des Lebens nicht so fern sein. Ich gebe zu, ohne einen Schauer kann ich darüber nicht nachdenken. Aber sind nicht die katholischen Heiligendarstellungen auch „schauerhaft“, wo ich mir nie sicher bin, welche Lust dort eigentlich gefeiert wird. Offiziellerweise natürlich die des Eingangs ins Paradies, ins ewige Leben, nach einem irdischen Martyrium. Aber immer auch gab es eine andere Lust, eine, die ein ganz anderes Paradies fest im Blick hatte. Das, was man sinnigerweise den „kleinen Tod“ nennt. Sehr kokett. Und schon Rokoko.“

Lichtspiele – Jahresausstellung von Robert C. Rore
Malerei, Aquarell, Zeichnung, Druckgraphik
28.07. – 04.10.2011

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