In eigener Sache …

 beinbruch4.jpg

Wegen eines Beinbruchs bis voraussichtlich 12.09.2012 unregelmäßige Öffnungszeiten. Den größten Teil unseres Angebotes finden Sie natürlich weiterhin jederzeit in unserem Web-Shop.

Due to a leg fracture please excuse irregular opening times until the 12.09.2012.
However you will find all our exhibits 24/7 in our online shop.
Thank you for your understanding.

This entry was posted in News by .

Spätöffnung am 18. August 2012


Robert C. Rore - Kunstbehandlung in München

„Prometheus und andere Spiele mit dem Feuer“
Jahresausstellung von Robert C. Rore
noch bis 6. Oktober 2012

Spätöffnung am Samstag, den 18.08.2012

Traditionell, weil auf den Tag der Erstöffnung vor nunmehr 17 Jahren fallend, öffnen wir die Galerie anlässlich des Hans-Sachs-Straßenfestes zu einer Spätöffnung. Was mit ein paar Bierbänken, ungekühltem Bier und viel Optimismus begann, hat sich inzwischen zum ordentlichen Galeriebetrieb entwickelt, nicht zuletzt auch wegen des Münchner Malers Robert C. Rore, in dessen Jahresausstellung diese Nachtöffnung fällt.

Die Galerie ist kommenden Samstag ab 11:00 Uhr bis in die späten Abendstunden geöffnet. Zumindest stundenweise wird Robert C. Rore anwesend sein, um mit uns und unseren Gästen zu feiern und sein Buch „Männerbilder – Portraits of Men“ zu signieren. Wer sich also vom Tattoo-Schaulaufen erholen oder sich zuvor stärken will, ist herzlich willkommen. In unserem ruhigen Hinterhof haben wir ein paar Biergarten-Garnituren aufgestellt und sorgen nicht nur mit einem gut gekühlten Rosato für‘s leibliche Wohl. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Robert C. Rore: Prometheus und andere Spiele mit dem Feuer


Robert C. Rore: Prometheus und andere Spiele mit dem Feuer

„Prometheus und andere Spiele mit dem Feuer“
Jahresausstellung von Robert C. Rore
26.07. – 6.10.2012

Von Oktober des vergangenen Jahres bis in den März dieses Jahres arbeitete der Münchner Maler und Zeichner Robert C. Rore an einem „Kunst-im-Bau“-Projekt für eine im Umweltpark Augsburg ansässige Firma. Es galt, die Wände des zweistöckigen Entrées mit Bildern zu schmücken, die den Besucher und die dort arbeitenden Menschen thematisch auf Umwelttechnologien und Energieeffizienz einzustimmen.

Robert C. Rore entschied sich, das Thema mit einem Bilderzyklus aus dem Prometheus-Mythos aufzugreifen. Bekanntlich war es ja jener, der den Göttern das Feuer stahl, um es den Menschen zu bringen. Ein Kultur- oder Energiestifter ersten Ranges also, der schließlich für diese Tat schrecklich bestraft werden sollte, an einen Felsen im Kaukasus gekettet.
Bei der Arbeit zu diesem Zyklus entstand außer vielen gezeichneten und aquarellierten Studien auch eine Reihe von Gemälden, in denen die einzelnen Figuren, die dann in den Zyklus aufgenommen wurden, zu sehen sind. Für die Ausstellung entstanden darüber hinaus weitere Bilder, die im weitesten Sinne das Thema, das Spiel mit dem Feuer, aufgreifen.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 26.07.2012 ab 20:00 Uhr in Anwesenheit des Künstlers statt. Hierzu sowie zum Besuch der Ausstellung laden wir Sie hiermit herzlich ein. Anlässlich des Hans-Sachs-Straßenfestes am 18. August 2012 ist die Galerie bis in die späten Abendstunden geöffnet. Alle Arbeiten der Ausstellung finden Sie ab dem Abend der Vernissage auch in unserem Web-Shop. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Robert C. Rore: Prometheus and other ways to play with fire


“Prometheus and other ways to play with fire“ - Robert C Rore

“Prometheus and other ways to play with fire“
Annual exhibition by Robert C Rore
26.07.2012 – 06.10.2012

Last year in October the Munich based artist Robert C Rore started a commission for an art project at the Umweltpark Augsburg. He was asked to adorn the two-storeyed foyer with themes around energy sufficiency and environmental technologies.

Robert C Rore decided to pick up the subject in a cycle based upon the Prometheus-myth. A grade one culture and energy philanthropist who got shockingly penalised by being chained up to a rock in the Caucasus  Mountains for famously steeling the fire from the gods to offer it to mankind.

Whilst working on this subject, Robert C Rore produced watercolours, drawings and oil paintings featuring single figures which are now part of his Prometheus interpretations. In addition for this exhibition he will present a series of paintings focusing on ‚…other ways to play with fire‘.

Robert C Rore will attend the opening of the exhibition on 26.07.2012 from 8 pm onwards.
We look forward to welcome you to another great show.

STRUKTurban – Finissage

„Strukturban“
Fotografieausstellung von Susanne Jell
28. Juni bis 23. Juli 2012

Einladung zur Finissage am Freitag, 20.07.2012 ab 18:00 Uhr

OB Christian Ude, Foto: Wolfgang Roucka

Was sich Münchens OB Christian Ude bei der Betrachtung dieses Bildes („Platte“) gedacht haben mag, bleibt sein Geheimnis. Fest steht, dass Susanne Jell nicht nur die Schokoladenseite der Stadt ins Visier nimmt.
(Foto: Wolfgang Roucka)

Für eine Fotografie-Ausstellung und eine Premiere auf einem Sommer-Termin legt Susanne Jell ein beachtliches Ergebnis vor. Angefangen von der Vernissage, deren Termin auf ein Halbfinalspiel der deutschen Nationalmannschaft fiel und die trotzdem ganz lebhaft besucht war – auch mit prominenten Besuchern, über einen Hofflohmarkt bei gefühlten 35 Grad im Schatten, über Straßenfest und CSD am vergangenen Wochenende: Susanne Jells Strukturban-Ausstellung entwickelte sich zu weit mehr als einem Achtungserfolg.

Nun geht die Ausstellung in ihre letzte Woche, letzte Gelegenheit also, die Arbeiten von Susanne Jell an den Wänden der Galerie zu begutachten. Am Freitag, den 20.07. laden wir ab 18:00 Uhr zur Finissage, ohne dass ein Fußballspiel dazwischenfunkt. Für’s leibliche Wohl ist an diesem Abend gesorgt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Susanne Jell: STRUKTurban


Susanne Jell - Fotografien

„Strukturban“
Fotografieausstellung von Susanne Jell
28. Juni bis 23. Juli 2012

Mit dem Ausstellungstitel „Strukturban“, einem Kunstwort aus Struktur und Urban, verweist die in München lebende und arbeitende Fotografin Susanne Jell auf die Motive der gezeigten Arbeiten. Ihre Fotografien zeigen urbane Strukturen, im Großen wie im Kleinen, die ihren ganz eigenen ästhetischen Reiz entwickeln. Das sind zum Beispiel Fassadendetails, die in völlig neuem Blickwinkel die Illusion von etwas völlig Anderem vermitteln. Gestapelte Container oder Details eines Bauzaunes, Unregelmäßigkeiten im Muster einer Markise, abblätternder Lack einer Parkbank, die durch das Auge der Fotografien gesehen, plötzlich Farbigkeit und Ausdrucksstärke eines expressionistischen Gemäldes entwickeln.

Bei dieser Ausstellung gilt ganz besonders: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – Susanne Fells Fotografien geben darüber hinaus dem Betrachter auch noch das eine oder andere Rätsel mit auf den Weg. Die Vernissage findet am Donnerstag, den 28.06. ab 20:00 Uhr in Anwesenheit der Fotografin statt. Hierzu, sowie zum Besuch der Ausstellung, laden wir Sie hiermit herzlich ein.

Am darauf folgenden Samstag öffnen wir von 11:00 bis 19:00 Uhr zusätzlich zur Ausstellung anlässlich der Glockenbach-Hofflohmärkte unseren Hinterhof. Neben allerlei interessanten Sachen zum Störbern und Staunen ist bei dieser Gelegenheit auch für’s leibliche Wohl gesorgt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Rainer Werner Fassbinder zum 30. Todestag


Rainer Werner Fassbinder - Street Art

Rainer Werner Fassbinder zum 30. Todestag am 10. Juni 2012

Ums gleich am Anfang ganz deutlich zu sagen: Rainer Werner Fassbinder war ein Genie, ein Ekel und ein Schwuler, der sich vielleicht auch mal auf ein Hetero-Abenteuer eingelassen hat. Letzteres wird 30 Jahre nach seinem Tod gerne verschwiegen, klein geredet oder unter bi subsumiert. Dabei wäre sein Werk ohne seine sexuelle Orientierung – nämlich schwul – gar nicht möglich, oder würde völlig anders aussehen.

Die Männer in seiner Wahlfamilie hatten alle auch Frauennamen, Harry Bär war Ilse, Kurt Raab Emma Kartoffel und Fassbinder selbst Mary, so durchgeknallt kann keine Hetero-Clique sein. Viel wird auch über seine Lieblings-Lokale kolportiert. Das „Gläserne Eck“, Kulisse für „Angst essen Seele auf“ oder die alte „Deutsche Eiche“. In beiden Lokalen gab’s seinerzeit preiswertes, gut bürgerliches Essen in großen Portionen und die Wirtinnen schauten bei dem, was die Gäste sonst noch so trieben, eher weg als hin. Sein Lieblingslokal war der Ochsengarten und dort der Raum, vor dem’s einem Heteromann so richtig grausen würde. Vielleicht sollte die „Witwe“ Juliane Lorenz mit den gefühlten Söhnen Mary, Maria und Marie mal dort vorbeischauen, vielleicht merkt sie dann, wie lächerlich sie sich eigentlich macht.

Anlässlich des eigentlich eher traurigen Jubiläums haben wir in der Kunstbehandlung noch einmal im Archiv gewühlt und Rinaldo Hopfs Munich-Factory-Serie (wieder-) entdeckt. Das sind meisterhaft aquarellierte Film-Stills zu verschiedenen Filmen von Rainer Werner Fassbinder – die ganze Serie, auch Arbeiten, die sich mittlerweile in Privatbesitz befinden, wird in seinem neuen Buch „Trickster“ zu sehen sein. Gewidmete und signierte Exemplare sind über die Kunstbehandlung erhältlich, eine Buchpräsentation ist für diesen Herbst geplant. Näheres hierzu rechtzeitig an dieser Stelle.

This entry was posted in News by .

STRUKTurban – Fotografieausstellung von Susanne Jell


STRUKTurban – Fotografieausstellung von Susanne Jell

„Strukturban“
Fotografieausstellung von Susanne Jell
28. Juni bis 23. Juli 2012

Die Fotos der in München arbeitenden und lebenden Fotografin Susanne Jell entstehen fast spielerisch auf Streifzügen durch die Stadt. Die Dinge  erhalten durch das fotografische Herauslösen aus dem ursprünglichen Kontext eine neue Wirkung, eine eigene Poesie, eine eigene Ordnung. Das Unscheinbare wird offensichtlich und bedeutend. Unsere Sehgewohnheiten werden geschärft für Details, an denen wir im Alltag achtlos vorübergehen.

Hier geht es um Sichtweisen auf das Ganze und auf das Detail. Sichtweisen im besten Sinne des Wortes, denn Susanne Jells Fotografien lassen abblätternden Lack an einer Parkbank wie ein expressionistisches Gemälde erscheinen oder demaskieren mit sicherem Sinn für Ordnung die Banalität von Architektur, wahlweise. So wird Simples aus dem Zusammenhang gerissen und erhöht oder Monumentales zurechtgestutzt, in Ordnung gebracht. Der ästhetische Reiz stellt sich dabei ganz von selber ein.