Schon während ihres Studiums der angewandten Künste in Valance, Frankreich (1999-2002), insbesondere als sie sich mit dem bedeutendsten Designer des Art Nouveau, René Lalique, beschäftigt, wird sich Ornella Iannuzzi bewusst, dass sie sich ebenso wie dieser Vertreter der französischen Ausprägung des Jugendstils, in Richtung Schmuck-Design orientieren wird. Ihre weitere Ausbildung führt über so namhafte Adressen wie den Juwelier Van Cleefs & Arpels an der Place Vendôme in Paris schließlich 2007 zu einem Abschluss am Royal College of Arts in London.
Ihre Arbeiten sind inspiriert von der Schönheit in der Natur vorkommender Strukturen und der Kunst der Alchemie. Somit schafft sie die Gratwanderung – wie ihr Vorbild Lalique, der für damalige Verhältnisse in der Juwelierszunft banale Materialen wie Horn, Glas, Perlmutt oder einfache Steine neben edelsten Materialen verarbeitete – auf alltäglichen Dingen wie etwa farbig ummantelten Kupferkabeln, feine Strukturen aus Weiß-, Rotgold oder Kupfer förmlich wachsen zu lassen. Unerhört, wenn sie als Verschluss eines solchen Armbandes dann auch einfach nur USB-Stecker nutzt. Ornellas Schmuckkreationen sind schwer zu beschreiben, man muss sie mit staunendem Auge betrachten. Zu erwähnen ist noch, dass Ornellas Kreationen vielfach mit renommierten Preisen bedacht sind und dass ihre Arbeiten die Titel zahlreicher Fach-, Architektur- und Modezeitungen zierten, darunter allein ein halbes Dutzend Mal die internationale Ausgabe der Vogue.
London Calling
ThingsWeLove zu Gast in der Kunstbehandlung Gruppenausstellung vom 17.06. – 25.07.2010 London ist mit Abstand die größte Stadt der Europäischen Union und eines der wichtigsten Kultur-, Handels- und Finanzzentren der Welt. Ebenso unüberschaubar wie die Machenschaften der dortigen Banker-Kaste sind im positiven Sinne die Aktivitäten in der Londoner Kunst- und Kulturszene.
ThingsWeLove – zunächst ein Internet-Portal – von Carola Strohoff und Ulrike Trueltzsch ins Leben gerufen, sondiert die Londoner Kunst- und Kultur-Ursuppe auf ganz pragmatische Weise, nach dem Motto gefällt mir – gefällt mir nicht. Unterm Strich bleiben so die liebenswerten Dinge.
Herausgekommen ist dabei eine höchst individuelle Zusammenstellung von Mode, Schmuck, Accessoires, Fotografie, Malerei, Objekten und Dingen, für die es vielleicht noch keinen Namen gibt. Eine im besten Sinne des Wortes fürstliche Kunst- und Kuriositätenkammer im Hier und Heute im WorldWideWeb und in wechselnden Ausstellungen, nun auch in der Kunstbehandlung.
Unseren räumlichen Möglichkeiten entsprechend, legen wir den Schwerpunkt auf Bildende Kunst und Fotografie, aber auch Objekte, Accessoires und Schmuck gelangen zur Ausstellung. Den internationalen Mix, mit speziellem britischen Einschlag, veranschaulichen am besten die Fotografien von Dominik Gigler und insbesondere seine Portraits von Gilbert & George (Perverses Duo entweiht Tate Modern) sowie von den Little-Britain-Stars Matt Lucas und David Walliams (in bürgerlichem Outfit).
Die Vernissage findet am 17.06. ab 20:00 Uhr in Anwesenheit zumindest einiger Künstler sowie von ThingsWeLove-Gründerin Carola Strohoff statt. Zum Besuch der Vernissage und der Ausstellung laden wir Sie hiermit herzlich ein. Einen ersten Überblick verschafft wie gewohnt unsere Homepage. Alle Exponate der Ausstellung finden Sie ab dem Abend der Ausstellungseröffnung auch in unserem Web-Shop.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
ThingsWeLove – Exhibiting at Kunstbehandlung
17.06 – 25.07.2010
The gallery Kunstbehandlung exclusively welcomes ‚thingswelove‚ from London in Munich. ThingsWeLove based in Europes creative hotspot London, which is the versatile ground for not only the inventive bankers but also fertile, premium artists and creative folk.
The two prime movers at ‚thingswelove‘ probe London and its neighbouring art pools and exhibit ‚things they love‘ only! They made an art collectors main premise their own target, easy, honest and simply straightforward.
On balance, they showcase an extraordinary, exciting and inspiring collection of paintings and photography. Also jewellery design, sculpture, ceramics and actually a lot more, which might not have a name yet…
In Munich the focus is on their prestigious collections of painting and photography, a very few contemporary wall hangings will also be on show…
This international mix of exhibits and artists will present a unique cross section of high profile unusual work headed by famous Gilbert & George, this time not ‚Desecrating Tate Modern‘ but stirring up Bavarian cosiness. If this is too ‚arty‘ for you – ‚Little Britain‘ Stars David Walliams and Matt Lucas. Bourgeois, Middle-Class and Cheeky.
In der Kunstbehandlung waren Bilder aus der Werkserie Kleine Köpfe von Christian Moser bereits mehrmals zu sehen. Seit 1994 sind rund 500 dieser Werke entstanden, die, jedes für sich und in unterschiedlichen Kombinationen betrachtet, spannende Geschichten der Protagonisten erzählen. Nun zeigt das Valentin-Karlstadt-Musäum in einer Werkschau rund 120 Kleine Köpfe, darunter auch neue Arbeiten. Die Ausstellung wird am Donnerstag, 10. Dezember 2009 um 18.00 Uhr eröffnet und ist bis 2. März 2010 zu sehen.
Figürliche Zeichnung und Malerei müssen nicht zwangsweise ein möglichst genaues Spiegelbild der Realität wiedergeben. Ganz im Gegenteil. Durch Weglassen oder Hervorheben einer bestimmten Geste oder Eigenschaft, gelingt es dem Künstler bestenfalls, eine Art Piktogramm zu schaffen, das der Betrachter quasi im Vorübergehen wie ein Verkehrszeichen verstehen kann.
Von den prähistorischen Darstellungen der Jäger in der Höhle von Lascaux bis hin zu der genialen Figur des aufmüpfigen Männchens La Linea existieren seit jeher Bilder, die sofort verstanden werden und uns durch ihre Proportionen und ihre Ästhetik faszinieren.
In der Gruppenausstellung The Male Figure kommen nun deshalb Künstler zum Zuge, die sich auf die Kunst verstehen, die Figur eines Mannes oder Teile davon in Flächen und / oder Strichen dergestalt wiederzugeben, dass daraus ein ästhetisches und glaubwürdiges Bild entsteht. So sind in dieser Ausstellung sowohl gekonnt gesetzte Farbflächen als auch elegante Linien zu sehen, die im Idealfall einen Eindruck von der Erotik des männlichen Körpers geben.
Necessarily figurative drawings and paintings don’t always give a precise mirror image of reality. Its actually quite the opposite. At the best the artist succeeds to create a kind of a pictogram by ignoring or accentuate a certain gesture or characteristic. Virtually the viewer of the painting might understand this like passing by a traffic sign.
There are many depictive representations, which are instantly recognised and radiate vast fascination due to their proportion and aesthetics; starting with the prehistoric portrayals of hunters in the caves at Lascaux through to the genius character of mutinous manikin ‚La Linea‘.
For our group exhibition of ‚The Male Figure‘ we invited artists only, who have a dab hand at portraying a male figure with a few hints or an outline with a brief stroke in aesthetics and authentic manners as well as in a most high standard. So you will find masterly painted colour fields, as well as graceful lines, which ideally show the beautiful eroticism of a male body.
Männer suchen Frauen, Frauen suchen Frauen, Frauen suchen Männer, Männer suchen Männer, Paare suchen und werden gesucht. Ein Markt entsteht. Dabei haben sich im Internetzeitalter eigene Formen des „blind dating“ entwickelt.
Ziel eines Blind Dates kann zwar auch die klassische Partnervermittlung sein, vorwiegend werden Blind Dates aber speziell wegen der erotischen Spannung geschätzt, die sich die Partnersuchenden von der Verabredung erwarten.
Frank Krüger und Wilfried Wulff nähern sich dem Phänomen jeder auf seine Weise, der eine malend, der andere mit der Kamera. Doch wer nun Voyeurismus bedienende Bilder mit platten Sexdarstellungen erwartet, wird enttäuscht. Beide Künstler sind Meister der Andeutung, natürlich in handwerklich perfekter Manier. So muss sich der Betrachter der Ausstellung etwa mit dem Bild von einem Stück Reizwäsche auf einem zerwühlten (Hotel-) Bett oder der verschwommenen Spiegelung auf einem Paar schwarzer Herrenschuhe begnügen. Alle Bilder sind jedoch in hohem Maße erotisch aufgeladen – wie beim Blind Dating ist die erotische Fantasie des Betrachters gefordert.
Beide Künstler kommen aus der verführerischen Welt der Werbung, leben und arbeiten in München.
Die Vernissage findet am 08.10.2009 ab 20.00 Uhr in Anwesenheit der Künstler statt.
Wenn sich für Sie keine Gelegenheit ergibt, die Ausstellung zu besuchen, finden Sie alle Arbeiten der Ausstellung zeitgleich mit Beginn der Vernissage in unserem Web-Shop. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Zum 1.10.09 hebt der Männerschwarm Verlag die Preisbindung für den Katalog zur gleichnamigen Ausstellung – Plaisir dAmour von Hannes Steinert auf. Der Katalog kostet dann statt bisher 16,80 Euro nur noch 8,- Euro und ist im Buchhandel sowie über unseren Web-Shop erhältlich.
Dort finden Sie auch – mit einer inzwischen vergriffenen Ausnahme – die im Katalog abgebildeten Druckgraphiken. Mit dem Ausverkauf der letzten Exemplaren des Kataloges und dem Kommentar …mir nie mehr in die Finger schneiden… beendet Hannes Steinert auch seinen Werkbereich Linolschnitte / Linoldrucke. Dieser ist über einen Zeitraum von rund 20 Jahren (1990 – 2009) entstanden.
Nun passt auch das Wetter zu unserer aktuellen Ausstellung Notti Italiane No. 2 mit Arbeiten von Pippo Bardaro, Paolo Randazzo und Peter Schauwecker noch zu sehen bis 27. Juli.
mit Arbeiten von Pippo Bardaro, Paolo Randazzo und Peter Schauwecker
02. – 27.07.2009
Stand im ersten Teil der Ausstellung ein nicht näher bestimmbares Italien-Gefühl im Vordergrund, so kommen nun im zweiten Teil Italiens Landschaften und Städte zum Zuge.
Pippo Bardaro entführt den Betrachter mit seinen zeitgenössischen Fotografien – hauptsächlich Landschaften – scheinbar in die Zeit der Anfänge der Fotografie. So klassisch wirken seine Aufnahmen. Mit an Besessenheit grenzendem Perfektionismus ist für ihn eine Fotografie erst dann gelungen, wenn der ideale Zeitpunkt der Aufnahme in größtmöglicher handwerklicher Präzision umgesetzt ist.
Paolo Randazzo nähert sich der Italianita auf eher fröhliche Weise. Seine bunten, dreidimensionalen Scherenschnitte zeigen landestypische Besonderheiten oder Spezialitäten einer Stadt oder Landschaft, stets mit einem liebenswert ironischen Augenzwinkern und einer Prise Glamour.
Im Kontrast dazu zeigen Peter Schauweckers römische Veduten die Zeitlosigkeit der ewigen Stadt, ihre Baudenkmäler, ihre Plätze aber auch die Welt der versteckten Gartenanlagen. Innere Ruhe und Gelassenheit stellen sich ein bei der Betrachtung von Peter Schauweckers meditativen Aquarellen.
Die Vernissage findet am 2. Juli ab 20:00 Uhr statt.
Einen ersten Überblick über die Ausstellung vermittelt wie gewohnt unsere Homepage. Ab dem Abend der Ausstellungseröffnung findet Sie auch die komplette Ausstellung in unserem Web-Shop.
Um vom bisher buchstäblich ins Wasser gefallenen Sommer wenigstens träumen zu können, zeigen wir in unseren Web-Shop neue Miniaturen von Robert C. Rore mit sommerlichen Szenen am Wasser.
Peinlich, peinlich! Da haben wir das Bonmot von München als der nördlichsten Stadt Italiens wohl überstrapaziert. Der erste Teil unserer Sommerausstellung Notti italiane mutete eher an wie eine Mischung aus Regenwald und sibirischen Nächten. Da hilft es auch wenig, dass das Wetter derzeit auch in Italien Kapriolen schlägt.
Am Montag, den 29.06. ab 19.00 Uhr findet nun die Finissage der Ausstellung statt. Letzte Gelegenheit also, die Arbeiten vom grandiosen Beppe Mora, dem feinstofflichen Pier Maria Leandro Romani und Massimo Fiorito zu betrachten. Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen.
Am 2.07. erfolgt die Vernissage des zweiten Teiles der Notti Italiane mit Arbeiten von Bippo Bardaro, Paolo Randazzo und Peter Schauwecker.