Neues von Daniela Kohl


Mein Lotta-Leben - Alles voller Kaninchen

Eigentlich hätte an dieser Stelle die Ankündigung der Ausstellung „Forbidden Planet“ von Daniela Kohl stehen sollen, doch die kommt nun zu einem späteren Zeitpunkt. Der Grund dafür ist ihr zusammen mit Alice Pantermüller im Arena-Verlag erschienenes Buch „Mein Lotta-Leben“, das sich aus dem Stand heraus zum Bestseller entwickelt hat. Da liegt es auf der Hand, dass der Verlag wie der kleine Häwelmann in dem gleichnamigen Buch von Theodor Storm nach mehr verlangt. So bleibt uns an dieser Stelle, der erfolgreichen Illustratorin zu gratulieren und das gleich zweifach, denn beim Wettbewerb für das diesjährige Wiesn-Plakat, kam der Entwurf von Daniela Kohl auf den dritten Platz, den sie sich mit Mattea Stahl teilt. Ein zweiter Platz wurde nicht vergeben, dafür wurde Daniela Kohls Entwurf wegen seiner Klarheit und Einfachheit ausdrücklich gelobt. Bis zur kommenden Ausstellung finden sich Werke der Künstlerin exklusiv in unserem Web-Shop.

Für Buchliebhaber:
Alice Pantermüller / Daniela Kohl
Mein Lotta-Leben – Alles voller Kaninchen
Mit Illustrationen von Daniela Kohl
184 Seiten / 14x21cm / Gebunden (Flexcover)
ISBN 978-3-401-06739-1 / € 9,99

Daniela Kohl - Oktoberfest 2012

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The Male Figure 3

The Male Figure 3 - Gruppenausstellung

The Male Figure 3
Gruppenausstellung mit Arbeiten von
Klaus C. Dietrich, Giuseppe Fiore, Rinaldo Hopf, Dirk Klose, Sophia Lube, Robert C. Rore, Peter Schauwecker, Hannes Steinert u. a.
ab 1. März 2012

„The Male Figure“ wird meistens mit „der männliche Akt“ übersetzt – wir erlauben uns jedoch eine großzügigere Interpretation, meinen eher die „Gestalt“, um nicht auf den manchmal spröden, akademischen Akt festgelegt sein zu müssen. So gelangen in dieser Ausstellung neben stehenden, sitzenden, liegenden, gefesselten Mannsbildern auch seltsam verdrehte oder dahingegossene Gestalten an die Wände.

Für den Betrachter ist in einer solchen Gruppenausstellung der Vergleich der einzelnen Werke eine interessante Angelegenheit, weil es immer wieder reizvoll ist zu sehen, welcher Künstler mit welchen Techniken bestimmte Effekte erzielt.

Die Vernissage findet am 01.03.2012 ab 20:00 Uhr in Anwesenheit der Künstler statt.

Vorschau: „The Male Figure 3“ ab 1. März 2012


Klaus C. Dietrich: Carnival - The Male Figure 3

„The Male Figure 3“
Gruppenausstellung mit Arbeiten von
Klaus C. Dietrich, Giuseppe Fiore, Rinaldo Hopf, Robert C. Rore, Peter Schauwecker,
Hannes Steinert u. a.
01.-26.03.2012

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Im Bett

Robert C. Rore - Im Bett

Bettszenen sind in der Malerei nicht so häufig zu finden, geht es doch dabei um eine die Sünde fördernde häusliche Intimität. Man kennt die dahingegossenen Weibsbilder auf Chaiselongues, Recamièren und ähnlich sündigem Gestühl. Eines der besten Beispiele und der wahrscheinlich schönste Frauenhintern des 18. Jahrhunderts ist in München in der Alten Pinakothek zu bewundern: Bouchers ruhendes Mädchen – Erotik zwischen samt-puderiger Haut und knisternder Seide.

Die Gattung des Bettenbildes wird durch Robert C. Rore um einige schöne, männliche Aspekte bereichert. Und für den Betrachter, der weniger am Genre interessiert ist, hat Robert C. Rore eine höchst malerische, technisch perfekte Lösung des Problemes „Wie male ich weiße Bettwäsche auf weiße Leinwand“ parat.

Wir haben aus Galeriebeständen eine kleine Auswahl unterschiedlicher Arbeiten zusammengetragen, die nun in unserem Web-Shop zu sehen sind.

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30×30 No.9: Finissage

30×30 - Finissage

„…nur die Wurst hat zwei“, sagt der Volksmund – wobei er sich da nach unserer Erfahrung irrt. Doch genug der Spitzfindigkeiten. Die neunte 30×30-Ausstellung endet nun nach vier Tagen Verlängerung am Donnerstag, den 26. Januar 2012, was wir mit einer fröhlichen und zufriedenen Finissage ab 18:00 Uhr begehen. Hierzu laden wir Sie hiermit herzlich ein. Letzte Gelegenheit also, sich die nicht mehr ganz vollständige Ausstellung anzuschauen und vielleicht mit dem einen oder anderen Künstler ins Gespräch zu kommen. Für’s leibliche Wohl ist gesorgt.

Nach einer Woche Pause zeigen wir ab Donnerstag, den 2. Februar, eine allgemeine Galerieausstellung, in der Arbeiten verschiedener Künstler an die Wände kommen, bei denen es sich lohnt, sie nochmals zu zeigen. Es gelangen aber auch neue Arbeiten zur Ausstellung. So z. B. eine überarbeitete Version von Robert C. Rores Gemälde „iPhone und Champagner“, welches den Zeitgeist der Zweitausendzehner-Jahre auf ganz eigenwillige Weise einfängt. Daneben kommt, ebenfalls von Robert C. Rore, ein „Ganymed“ zur Ausstellung, der bislang nur einmal auf der Staffelei gezeigt wurde.

Aufräumarbeiten und ein dezentes Facelift machen auch vor unserem Web-Shop nicht halt. Erfreulicherweise führt selbiger inzwischen ein Eigenleben, wobei er zunächst als Ersatz für teuer zu produzierende Kataloge gedacht war. Bei der Gelegenheit möchten wir uns bei den vielen Besuchern – online oder in der Galerie – für das rege Interesse bedanken.

30×30 No.9: Dirk Klose

Dirk Klose: 30×30 - Kunstspringer

30×30 No.9
Gruppenausstellung
24.11.2011 – 21.01.2012

Dirk Klose

Seit einigen Jahren sind in der Gruppenausstellung 30×30 Arbeiten des Münchner Künstlers Dirk Klose (Jg. 1965) in der Kunstbehandlung zu sehen. Geboren in Frankental in der Pfalz, übersiedelte er 1995 nach München, um an der hiesigen Akademie zu studieren und in Kunstgeschichte zu promovieren. Tatsächlich verbindet er künstlerisches Schaffen im eigenen Atelier mit äußerst kenntnisreichen Führungen durch die Münchner Museen – beispielsweise durch die Alte Pinakothek.

In der aktuellen Ausstellung sind vier Arbeiten zu sehen, die der Künstler „Kunstspringer“ nennt. Vier junge Männer springen in abstrakte Kunst, zwei davon in Rückenansicht; sie lassen sich auf das Wagnis Kunst ein und tauchen in dieses mit kraftvollem, naiven Sprung ein. Was wird sie erwarten? Die beiden anderen,von der Seite gezeigt, scheinen im Sprung festgefroren, wie in einem Netz gefangen; Kunst kann abhängig machen, positiv süchtig; sie öffnet andere, neue Welten. Die Goldfarbe steht sowohl für die alte Aura der Kunst als auch für die moderne materielle Spekulation des Kunstmarkts.

Ein Katalog „Goldene Zeiten und andere Idyllen“ mit Arbeiten von Dirk Klose aus den Jahren 2005 bis 2012 ist derzeit in Arbeit.

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30×30 No.9: Susanne Jell

Susanne Jell: 30×30

30×30 No.9
Gruppenausstellung
24.11.2011 – 21.01.2012

Susanne Jell, Kunstbehandlung

Susanne Jell (Jg.1958) lebt und arbeitet in München, in Schwabing. Als Fotografin reizt sie die Ästhetik banaler Gegenstände des Alltags. Den Fokus setzt sie insbesondere auf Detailaufnahmen. wie z.B. von Gerüststangen, Treppen eines Karussels, Stapeln von Langspielplatten, Zäunen, Schießbuden, Parkbänken. Automaten, etc. Fragmente eines Ganzen die, wenn man sie aus ihrem profanen Kontext extrahiert, erstaunlich malerische Effekte entwickeln oder wie eine Textur anmuten.

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30×30 No.9: Sabine Klem

Sabine Klem - Werke in der Galerie Kunstbehandlung

30×30 No.9
Gruppenausstellung
24.11.2011 – 21.01.2012

Sabine Klem

Sabine Klem, Jg. 1964, lebt und arbeitet als Fotografin und als Dozentin für Fotografie an der VHS in München. Seit nun vier Jahren ist sie auch mit ihren Arbeiten immer in der Gruppenausstellung 30×30 vertreten. Ihre Arbeiten zeichnen sich dadurch aus, dass sie einerseits die Statik des Quadrates durch Bewegung darstellende Bilder, die über den Bildrand hinweg zu gehen scheinen, sprengt und andererseits durch die Motivwahl, die ein erotisches Feld schafft, das man als das genaue Gegenteil von platten Voyeurismus bedienenden Bildern beschreiben kann. Dadurch, dass sie „Nichts“ zeigt, lässt sie dem Betrachter oder der Betrachterin Raum für eigene Assoziationen, weckt die Sehnsucht nach dem was nicht dargestellt ist oder nach dem, was vor oder nach dem Moment der Aufnahme geschah und plötzlich ist alles möglich. Sabine Klems erotische Arbeiten „funktionieren“ als Geschichte in der gewählten Präsentation als quadratische Neuner-Gruppe, gleichzeitig hat jedes einzelne Bild Gültigkeit. Sabine Klem ist eine Meisterin der leisen Töne.

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30×30 No.9: Hannes Steinert

Hannes Steinert 30×30

30×30 No.9
Gruppenausstellung
24.11.2011 – 21.01.2012

Werke von Hannes Steinert

Arbeiten des Stuttgarter Künstlers Hannes Steinert sind in Einzel- oder Gruppenausstellungen ein fester Bestandteil im Angebot der Kunstbehandlung. So auch in der aktuellen 30×30-Ausstellung.

Seit 1982 begleitet und kommentiert er mit seinen Bildern die Emanzipationsbewegung der Schwulen in Deutschland. Die männliche Erotik ist demnach ein Hauptthema seiner Arbeiten. Außer den Originalarbeiten finden sich auch Druckgraphiken, Linolschnitte und Siebdrucke des Künstlers im Galerieangebot.

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30×30 No.9: Oliver Estavillo

Oliver Estavillo

30×30 No.9
Gruppenausstellung
24.11.2011 – 21.01.2012

Oliver Estavillo, Galerie München

Michael Grill vom Portal „Kulturvollzug“ laut Eigendefinition „das digitale Feuilleton für München“, brachte es mit seiner Besprechung der Ausstellung „Director’s Cut“ auf den Punkt: „Wenn Oliver Estavillo zum Pinsel greift, wird das kein Zuckerschlecken.“ Es freut uns, hier an dieser Stelle kund zu tun, dass auch die als schwierig geltende Malerei Estavillos durchaus begeisterte Käufer findet. In diesem Fall ist dann eher die Originalität und Unverwechselbarkeit und vielleicht die Lust am Makabren ausschlaggebender als irgendwelche Gedanken über die „Zimmerfähigkeit“ eines Bildes. Es müssen ja auch nicht immer Blümchen sein. Nun sind in der laufenden Ausstellung jedoch durchaus auch als „zimmerfähig“ einzustufende Arbeiten des Münchner Malers zu sehen – aber das entscheidet letztendlich der Betrachter.

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