Neues im Januar

Jahreswechsel, Neuanfang und Inventur. So auch im Atelier von Robert C. Rore. Bei diesem fanden sich Blöcke einer bekannten Papiermühle mit Aquarellpapieren, die schon seit Jahrzehnten nicht mehr lieferbar sind und nahezu vergessen in einer Schublade ihrer Wiederentdeckung harrten. Anlass für den Künstler, die hochwertigen Papiere mit einer Serie virtuoser Aquarelle zu füllen, welche nun im Rahmen unserer Galerieausstellung an die Wände gelangen.
Ebenfalls neu eingetroffen sind exotische Tuschzeichnungen des japanischen Künstlers Shinji Horimura, diese auf klassischem Washi-Papier, teilweise eingefärbt mit Lehm-Pigmenten in erstaunlich frischen Farben.
Die neuen Arbeiten sind nun in der Galerie ausgestellt und auch in unserem Web-Shop zu sehen. Die Robert C. Rore-Aquarelle sind wie gewohnt auch als vom Künstler selbst hergestellte Faksimiles zu haben, auf Wunsch gerne fix und fertig im Passepartout und Alu-Wechselrahmen im Format 40x50cm. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Vorschau auf 2017

Kurt Walters - Wadenstrümpfe

Es ist Ihnen sicher auch schon aufgefallen, dass das seltsame Jahr 2016 nun Geschichte ist. Hoffen wir für 2017, dass es friedlich bleibt. Für die Kunstbehandlung wird 2017 ein internationales Jahr.

Bereits im laufenden „allgemeinen Galerieprogramm“ möchten wir auf die Arbeiten des japanischen Künstlers Shinji Horimura hinweisen, der seinen ganz eigenen Stil in klassischer Tusche-Zeichnung auf Washi-Papier entwickelt hat. Im Frühjahr zeigen wir die dritte Einzelausstellung des russischen Künstlers Sergey Sovkov und für den Herbst planen wir eine erste Einzelausstellung mit Kurt Walters aus New York City.

Darüber hinaus stehen Ausstellungen mit Robert C. Rore und Astrid Köhler auf unserer Agenda sowie Gruppenausstellungen zu den „Kernthemen“ der Kunstbehandlung. Wir danken für Ihr anhaltendes Interesse an unserer Arbeit, bleiben Sie uns gewogen.

Schon wieder Damenbesuch nach 20 Uhr

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Gruppenausstellung
mit Werken von Caroline Annandale, Astrid Köhler und Heike Ratfisch
24. November bis 14. Dezember 2016

Es ist noch gar nicht mal so lange her, als es den berüchtigten Kuppeleiparagrafen noch gab. Demnach machte sich beispielsweise eine Vermieterin strafbar, wenn sie dem Untermieter nach 20 Uhr noch Damenbesuch gestattete. Doch die Zeiten ändern sich, und wir uns mit ihnen. Deshalb haben wir nochmal Damenbesuch eingeladen, der auch noch eine ganze Ausstellung mitbringt.

Erstmals in der Kunstbehandlung sind Werke der in Wiesbaden lebenden US-amerikanischen Künstlerin Caroline Annandale zu sehen. Ihren wie durch einen Spiegel gesehenen und durch die Linse gebrochenen Gemäldezyklus nennt sie „Feierabend“, nach einem kniffligen Wort, das so nur auf Deutsch vorkommt. Märchenhaft spannend, abgrundtief wie bei den Gebrüdern Grimm.

Astrid Kohler zeigt ganz Großes und ganz Kleines. Von der Ikone, in der ein Affe ein Lebenswerk zerbeißt, bis hin zu köstlichen, mit dem Haarpinsel getupften Miniaturen, in denen sich Insekten in Originalgröße auf den Pfad der sexuellen Orientierung begeben. Ja, das ist ziemlich schräg.

Heike Ratfischs Ölkreiden werden unter ihren Händen zu Bildern mit einer besonderen Eigenwilligkeit. Ein Bogenhausener Parvenü und selbsternannter Kunstkritiker versuchte sich einst im angetrunkenen Zustand an einer: „Wo ich hinschaue, sehe ich primäre und sekundäre Geschlechtsorgane“. Das ist ganz schön drastisch formuliert. Vielleicht hatte er ja recht, möglicherweise aber auch nicht.

Die Vernissage findet am 24. November ab 20 Uhr in Anwesenheit der Künstlerinnen statt. Hierzu sowie zum Besuch der Ausstellung laden wir Sie hiermit herzlich ein. Alle Exponate finden Sie ab dem Abend der Ausstellungseröffnung auch in unserem Web-Shop.

Cuba Libre – Ausstellung von Rinaldo Hopf

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Cuba Libre
Ausstellung von Rinaldo Hopf
03. – 21. November 2016

Cuba Libre, so der Titel der diesjährigen Ausstellung von Rinaldo Hopf, ist der Begriff für den weltweit bekannten Longdrink, den es in unzähligen Varianten gibt. Immer dabei, Rum, ob weiß oder braun, und Cola, von der einen oder anderen Marke, mit Zucker und Limetten, oder ohne. Cuba Libre, freies Kuba, steht in unseren Tagen aber auch für die vorsichtige Öffnung des Landes. Wobei klar scheint, dass die Kubaner in ihrer Mehrheit keinen Raubtier-Kapitalismus herbeisehnen, sondern im Gegenteil an den Errungenschaften der Revolution, wie zum Beispiel „Bildung für alle“ und flächendeckende medizinische Versorgung festhalten wollen. Zu wach ist die Erinnerung daran, dass sich die Insel im Würgegriff der Mafia und großer Konzerne befand. Dies alles in Aquarellen festzuhalten, ist dem Künstler Rinaldo Hopf gelungen. Ausufernde karibische Lebensfreude, Stolz und Stilsicherheit, gepaart mit revolutionärem Bewusstsein. Fast scheint es so, als ob die Farben seiner Bilder selbst zu tanzen beginnen. Das mag vielleicht daran liegen, dass die neuen Arbeiten wesentlich freier und spontaner gemalt sind als bisher, vielleicht liegt es aber auch daran, dass Rinaldo Hopf für diese Serie auf die Sumi-e-Technik zurückgreift, die sich für handgeschöpfte Papiere aus China und Indien geradezu anbietet. Die Vernissage findet am 3. November ab 20 Uhr in Anwesenheit des Künstlers statt. Hierzu sowie zum Besuch der Ausstellung laden wir Sie hiermit herzlich ein. Zu der Ausstellung erscheint ein Kalender, alle Exponate finden Sie ab dem Abend der Ausstellungseröffnung auch in unserem Web-Shop.

Kalender 2017

Kalender 2017 Kunstbehandlung

Diesmal wollen wir nicht schon wieder mit dem üblichen Wilhelm Busch-Zitat mit der davonrennenden Zeit aufwarten, sondern Ihnen einfach unsere exklusiven Kalender fürs kommende Jahr ans Herz legen, für den Eigenbedarf und natürlich als kleines Geschenk.

Schon seit unserer 20-Jahre-Geburtstagsfeier im August ist der Robert C. Rore-Kalender lieferbar, mit Motiven aus seiner diesjährigen Jahresausstellung.

Auch einen Rinaldo Hopf-Kalender wird es für 2017 wieder geben. Dieses Mal mit Motiven von seiner diesjährigen Kuba-Reise. Entstanden sind dort hinreißende Aquarelle, die karibische Lebenslust versprühen und in ihrer Farbigkeit selbst zu tanzen scheinen. Ab 3. November 2016 werden Rinaldo Hopfs Werke in einer Einzelausstellung zu sehen sein.

Neu dieses Jahr ist Ulrike Wenzels Brezn-Kalender mit dem sie abermals den Beweis erbringt, dass das bayerische Nationalgericht sich eben nicht wie ein Ei dem anderen gleicht. Eindrucksvoll, dass dieses Jahr anlässlich der Verleihung des Nobelpreises für Physik „exotische Zustände der Materie“ anhand einer Brezel erklärt wurden. Als ob Ulrike Wenzel das schon immer geahnt hätte.

Zur Ausstellung Ende November dieses Jahres erscheint noch der Astrid Köhler Kalender 2017. Sie fragen sich, ob ein Koi, eine Lilienblüte und ein paar Zigarettenkippen zusammen ein ästhetisches Bild ergeben können? Kein Problem, bei Astrid Köhlers Bildern funktioniert das, sogar sehr gut.

Schließlich hätten wir noch den Kalender „München in den 50er und 60er Jahren“ der Edition Grabsdorf zu bieten. Heuer erstmalig mit Farbaufnahmen der Stadt von Herbert Wendling. Unglaublich zu sehen, wie sich die Stadt seither verändert hat.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Selbstverständlich sind unsere Kalender auch in unserem Web-Shop zu finden.

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Calendars 2017

 

Robert C Rore Calendar

We do not want to invoke Wilhelm Busch’s hasty pace of time yet again, but plainly inform you of our exclusive calendars for the year to come – be it for your own use or as a little gift.

Already in stock is our new Robert C. Rore calendar which was printed on the occasion of our 20-year anniversary and presents selected works from his 2016 annual exhibition.

There is another Rinaldo Hopf calendar for 2017, too, reproducing motifs found on his trip to Cuba this year. While traveling, he created charming watercolours that perceptibly capture a Caribbean lust for life and, in their vivid colourfulness, appear to dance themselves. These and other works by Rinaldo Hopf will be on display in a solo exhibition starting November 3.

A new offer this year is the “Brezn” calendar by Ulrike Wenzel in which she presents another proof of the fact that this Bavarian national pastry is never really tarred with the same brush. Maybe this is also the reason why “exotic states of matter” were explained with the help of a Pretzel in this year’s ceremony for the Nobel Prize in Physics. It seems as if Ulrike Wenzel had always suspected something like this…

With the opening of her exhibition at the end of November, there will also be a new Astrid Köhler calendar available. And it will provide the final answer to your question whether a koi, lily blossoms and cigarette butts may be combined in an aesthetic picture. As you might have guessed, in paintings by Astrid Köhler this isn’t a problem at all.

Last but not least, we offer you the calendar “Munich in the Fifties and Sixties”  published by Edition Grabsdorf and for the first time presenting colour photographs by Herbert Wendling. If you look at them, it is hard to believe how much the city has changed since.

We are looking forward to your visit. As a matter of course, all our calendars are also available at our web-shop.

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Einladung zum Jubiläum und zur Ausstellung | Samstag, 20. August 2016 ab 15:00 Uhr

Robert C. Rore

Ja, jetzt sind’s dann auf einmal 20 Jahre geworden für die Galerie mit dem seltsamen Namen „Kunstbehandlung“ auf der Müllerstraße 40. Was vor genau 20 Jahren mit einem Dutzend Gemälden aus einem Flohmarktfundus, ein paar Bierbänken und lauwarmen Getränken begann, hat sich in der Zwischenzeit zu einem professionellen, alarmanlagengesicherten und klimatisierten Galeriebetrieb mit erfolgreichen Ausstellungen weiterentwickelt. Das wäre ohne die entsprechenden Künstler, ohne Kunden, die das Angebot zu schätzen wissen und ohne ein Team, das auch im Hintergrund wertvolle Zuarbeiten leistet, in diesen wunderbaren Räumen nicht möglich gewesen. Allen gebührt an dieser Stelle unser herzlicher Dank.

Keine Geburtstagsfeier ohne Überraschungen: Robert C. Rore, einer dieser erfolgreichen Künstler, steuert zum Anlass des Jubiläums 20 Ölgemälde-Miniaturen im Format 20x20cm bei, die ab Samstag, den 20. August auch in unserem Web-Shop, der ein Eigenleben führt, zu finden sein werden.

Keine Geburtstagsfeier ohne eine Geburtstagstorte. Freunde des Hauses von „short’n sweet“ und andere Gratulanten haben Kuchen und Torten gebacken, so dass wir zu Kaffee und Kuchen einladen können. Bei stabiler Witterung werden wir anschließend an Kaffee und Kuchen den Grill anwerfen, so dass für Speis’ und Trank gesorgt ist.

Zur Geburtstagsfeier am Samstag, den 20. August von 15:00 Uhr bis in die Abendstunden, sowie zum Besuch der Ausstellung laden wir Sie hiermit herzlich ein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!